#butworthit – größte Herausforderungen als Mama

Halli Hallo ihr Lieben,

in letzter Zeit war ich sehr kreativlos und sehr ideenlos mit Worten, was meinen Blog betrifft. Ich will euch nicht einfach irgendwelche Blogbeiträge hinknallen, damit ich etwas veröffentlichen kann. Ich habe lange überlegt, was ich noch schreiben könnte. Und was mach ich jeden Tag? Was beschäftigt mich am Meisten? Mein Kind.

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Deswegen will ich heute mal darüber reden, was ich persönlich hart daran finde Mama zu sein.

Ich will nicht, dass der Beitrag von Anfang an falsch ankommt. Natürlich liebe ich es Mama zu sein, ich liebe meinen Sohn über alles, er ist mein kleiner Sonnenschein und der Sinn des Lebens. Ich liebe Kinder – ich lächle jedes auf der Straße an. Ich weine jedes Mal, wenn ich eine Geburt im TV sehe und freue mich unendlich wenn ich höre, dass jemand im Bekanntenkreis schwanger ist. Nichts desto trotz – Mama sein ist der härteste Job der Welt. Und darüber reden die Wenigsten.

Die Herausforderungen wachsen mit dem Alter des Kindes – und natürlich ist das nun auf mich persönlich angepasst. Auf ein 18 Monate altes Kind.

1. Die schlaflosen Nächte

Ich bin eigentlich Eine, die sich gar nicht Beschwerden darf. Mein Sohn hat im 3. Lebensmonat angefangen durchzuschlafen. Und jede Mama weiß, durchschlafen sagt man schon, wenn das Baby 6 Stunden am Stück durchschläft. Ab dem 4. Monat hat er schon angefangen von 21:00-05:30 zu schlafen. Ein Traum. Dann aber kamen die Zähne, und das nächtliche Aufstehen hat wieder begonnen. Darüber hinaus habe ich immer gehofft, dass er anfängt mit einem bestimmten Alter länger zu schlafen. Doch er wacht jeden Morgen spätestens um 05:50 auf. Immer noch. Wenn ich dann von Bekannten höre “Mein Kind schläft bis 08:00. Ich bekomme ihn morgens nicht aus dem Bett!” werde ich manchmal neidisch. Ich geb es zu. Aber meiner wird wahrscheinlich immer ein Frühaufsteher bleiben.

Lange Rede – kurzer Sinn. Das nächtliche Aufstehen zerrt an meinen Kräften. Ich hab gsd genug Unterstützung von meinem Mann. Aber irgendwann Mal kann man einfach nicht mehr so. Man steht in der Nacht auf, ist um 05:30 wach, geht dann meist auch noch arbeiten, hat den Haushalt am Hals, man soll dann auch noch jeden Tag frisch und gesund kochen – und und und.

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2. Ständiges Jammern – Was ist los?

Vor Allem wenn Kinder noch nicht reden können und ständig etwas auszusetzen haben, man aber nicht weiß, was nun schon wieder los sein könnte – das zerrt an meinen psychischen Kräften. Ich versuche oft wirklich mich mit meinem Kleinen hinzusetzen, alles stehen und liegen zu lassen und einfach nur mit ihm zu spielen. Plötzlich aus heiterem Himmel fängt er an zu weinen. Man schaut nach, ob die Windel zu voll ist, gegessen hat er gerade oder will gar nicht essen, ausgeschlafen ist er, man bietet ihm etwas Anderes an. Aber nichts scheint ihm mehr Spaß zu machen. Er langweilt sich wahrscheinlich einfach nur mehr. Aber das ist auch so ein Punkt, das wirklich an den Nerven zerrt.

Da muss dann einfach hart bleiben, wissen, dass das Kind sich nur verständigen will, dass ihm etwas nicht passt und weiter machen. Nicht aufgeben. Es vergeht wieder.

3. Die Zeit

Als Mama hat man oft das Gefühl, dass die Zeit gegen Einen arbeitet. Man kommt mit dem Kind nach Hause und plötzlich ist es schon wieder Schlafenszeit. Aber man hat nichts gemacht. Der Haushalt ist noch lange nicht fertig, Essen steht noch auf dem Herd, ach und bügeln wollte man ja auch noch. Wann mach ich das bloß alles?

Mein Tipp ist: Beinhartes Zeitmanagement. Bei mir zumindest geht es nicht ohne. Ohne würde ich gar nichts mehr auf die Reihe bekommen, da ich einfach ein Organisationsmensch bin.

4. Die Schuldgefühle

Ich weiß nicht, wie es euch damit geht, aber mich plagen  immer wieder Schuldgefühle. Oft nicht wirklich “Schuldgefühle” im eigentlichen Sinn, aber man denkt ständig darüber nach, ob man etwas richtig macht oder nicht. Meine Fragestellungen dabei sind meist:

“Verbringe ich genug Zeit mit meinem Kind?”

“Vermittle ich ihm die richtigen Werte im Leben?”

“Bringe ich ihm genug bei?”

“Koche ich gesund genug? Bekommt er alles was er braucht?”

“Bin ich zu streng? Oder doch zu weich?”

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Es ist sehr schwer einen Weg hierbei zu finden. Hier würde ich mich auch nie Wagen konkrete Tipps zu geben, denn es gibt keine wirklich richtige Antwort auf diese Fragen. Jedes Kind ist anders, jede Mutter und jedes Elternteil ist anders. Hier muss man den richtigen Weg für seine Familie und seinen Lebensstil finden.

Ich hoffe ich hab euch mit all den Worten nicht überfordert. Ich finde, das ist ein sehr persönlicher Post geworden und auch mehr ein offener Tagebucheintrag. Ich glaube, dass sich Mütter – vor allem im deutschsprachigem Raum – mehr miteinander beschäftigen sollten und miteinander arbeiten sollen als gegeneinander. Es herrscht oft ein richtiger Krieg unter den Müttern – jede will die Beste sein. Aber nur, wenn wir offen zugeben, was uns belastet – nur dann können wir wachsen und ein besserer Mensch werden.

Wie geht es euch damit? Lasst mich wissen, was euch so durch den Kopf geht.

XoXo,

Eure Trendmum

One thought

  1. Hi 🙂

    Ich kenne diese Gedanken und Gefühle!

    Ich bin mir du machst alles richtig und so wie es für euch als Familie passt 🙂

    Dein kleiner Prinz sieht auf jeden Fall immer sehr glücklich aus auf deinen Fotos!

    Und die Zeit wo sie dich nicht gleich 2 h durchgehend benötigen wenn sie wach sind kommt auch irgendwann.

    Viel Kraft und ganz liebe Grüße

    Lexa 💗

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