#welcometomyworld – alittlelemondrop

Liebe Freunde,

ich möchte euch heute in dieser Reihe meine älteste – nein, ist nicht alt – Freundin vorstellen.

Auf ihrem Blog alittlelemondrop schreibt sie zum umfallen lustige Geschichten aus ihrem Alltag mit Baby S und geht sarkastisch mit ihrem schwarzen Humor, den sie hat, auf Erlebnisse in ihrem Leben ein.

Schaut auf jeden Fall auf ihrem Blog vorbei, ihr werdet es nicht bereuen!

Ich hab mir echt schwer getan einen Artikel rauszusuchen, da einfach alle so gut geschrieben sind, aber dieser hat so viel Witz und Humor, dass ich ihn euch mal vorstellen will. Viel Spaß Damit.

XoXo,

Eure Trendmum

Tatort Küche

In einem Punkt kommt meine Tochter ganz nach der Mama: Sie hat viel zu sagen!

Deswegen möchte ich hier auf dem Blog eine neue Serie starten, und hin und wieder mein Kind zu Wort kommen lassen.

(Bitte alles mit einem Quäntchen Sarkasmus und einer Brise Witz genießen)

05:55 Uhr:

Morgenstund hat Gold im Mund, und deswegen starte ich meinen Tag früh. Mal schauen was sich so in den letzten 6 Stunden getan hat, seit dem ich das letzte Mal wach war.

Ich muss mich mal hier gleich bemerkbar machen, gleich mal die Flasche aus dem Kinderbett auf den Boden werfen.

Huch, jetzt schaut mich meine Mitbewohnerin aka Mama (wie sie mir mehrmals am Tag, wie eine kaputte Kassette, vorspricht) ziemlich böse von der anderen Seite des Zimmers, an. “Ach herrje, Warum bist du denn schon wieder wach, es ist doch noch dunkel…”

Ich erkläre ihr in einer langen Rede, was mein Lebensmotto ist, und während ich das tue, dreht sie sich wieder um, und tut so als würde sie schlafen. Ich erkläre und gestikuliere weiter. Vielleicht bin ich für sie einfach zu leise. Wenn ich doch nur aus diesem Bett raus könnte, dann würde ich ja näher an sie heran treten, damit ich hier nicht so laut sein muss, auch das habe ich ihr schon oft (vor allem Nachts) versucht zu vermitteln, aber irgendwie will sie das nicht verstehen. Bald werde ich für dieses Problem eine Lösung finden.

Anscheinend hat meine Rede über das frühe Aufstehen jemand anderes in diesem Haushalt gehört, denn schon kommt der andere Mitbewohner (aka PAPA, ein Wort, bei dem die ganze Sippe hier immer wieder ausflippt und ganz verzückt schaut, wenn ich es nur oft genug sage) bei der Tür rein, frisch geduscht und angezogen. Das nenne ich mal einen, nach meinem Geschmack.

“Na, wer ist denn da schon wach?!” Freudestrahlend packt er mich aus diesem elenden Bett, und will mir meine alte Windel, durch eine neue ersetzen. Dabei macht er ganz viele Witze, dich ich zwar schon alle kenne, aber trotzdem immer wieder lustig finde.

Irgendwie leuchtet mir aber nicht ein, warum Papa mir die Windel jeden Tag mehrmals wechseln muss, ich versuche aufzustehen, und ihm zu erklären, dass ich eigentlich schon auf die große Toilette gehen möchte, und das Windelwechseln satt habe. Ganz entsetzt schaut er mich an, und sagt irgendwas von “Bleibst du jetzt da wohl liegen, muss das denn immer so ein Kampf sein beim Windelwechseln.

Nachdem das geschafft ist, schaue ich zu Mama rüber. Es ist schon 06:20 und sie schaut mich bitterböse an. Schnell strample ich mich aus Papas Armen und laufe rüber, und mache eine Schublade ihres Nachtkästchen auf, und bringe alle Dinge ins Wohnzimmer. Das hilft meistens, dann steht sie auf und räumt wieder alles ein. Was für ein lustiges Spiel.

Während sie sich bei Papa beschwert, dass ich schon wieder so oft aufgestanden sei heute Nacht, gehe ich schon mal in die Küche und suche mir was zum Essen. Wo nimmt Mutti immer den leckeren Grießbrei raus? Ach ja, die untere Schublade.

Huch, der ist aber schwer! Und wie oft habe ich ihr schon erklärt, dass sie die Packung zumachen muss. Wahnsinn ist das schwer. Jetzt kippt das ganze Ding auch noch um. Ach herrje, aber warum machen sie das auch so schwer für kleine Kinder wie mich.

“Du, Schatz, es ist verdächtig leise. Wo ist der Nachwuchs?!?” Höre ich Mama aus dem Schlafzimmer allarmierend zu Papa sagen, und schon höre ich sie meinen Namen rufen.

Ich muss aber schon weiter, und habe keine Zeit mir das Frühstück zu machen. Es gibt da ja noch die Wäsche in der Waschmaschine, die ausgeräumt werden muss.

Auf dem Weg dorthin begegne ich Mutti, die mich entsetzt ansieht und fragt von welchem Tatort ich denn wegrenne?!

Einfach ignorieren und schnell weiter, in diesem Tempo ist es ja nicht verwunderlich, dass sie den ganzen Tag zum Putzen und Kochen braucht. Immer muss sie stehen bleiben, und tratschen.

Während ich die Wäsche aus der Waschmaschine räume, höre ich aus der Küche eine Mama, die entsetzt nach Luft schnappt und ein Wort, von dem Oma immer zur ihr sagt, dass sie das gefälligst nicht in meiner Gegenwart sagen soll, und laufe schnell zu Mama in die Küche, vielleicht hat sie sich an etwas verschluckt, da muss ich ja Erste Hilfe leisten.

“WAS HAST DU DA GETAN?! SIEHST DU DEN GANZEN GRIESS AM BODEN?!” Ich versuche ihr zu erklären, dass das einfach zu schwer für uns Kinder gemacht ist. Und sowieso und überhaupt.

Irgendwie versteht sie aber nicht meinen Standpunkt,  und murmelt irgendwas von “Es ist doch erst halb sieben in der Früh”….

Sie staubsaugt doch sowieso jeden Tag, da habe ich ihr quasi nur einen Gefallen getan. Und über die ausgeräumte Wäsche freut sie sich auch sicher.

Auf dem Weg zurück ins Schlafzimmer hebt sie mich hoch und schaut mich ernst an, fängt an zu lachen, und küsst mich auf die Wange. “Dein Glück, dass du noch nicht viel verstehst und so süß bist”

Wie mein Vormittag mit dem Muttertier aussieht erzähle ich euch an einem anderen Tag.

Macht es gut! Eure kleine S.C  :**

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