#richtigabpumpen – 10 Tipps für Mama’s

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Hallo ihr Lieben,

heute mal mit einem Thema, dass mich zur Zeit als frischgebackene und stillende Mama beschäftigt. Das Abpumpen.

Abpumpen verursacht viel Arbeit. Mehr als man denkt. Aber es ist einfach genial und praktisch. Man hat auch mal Milchflaschen für Papa, wenn Mama mal alleine das Haus verlassen will, oder man hat auch mal Muttermilch, wenn man auf einer Geburtstagsparty nicht die Brust auspacken oder sich für ne Stunde in’s Gästezimmer verziehen will.

Ich habe auch schon beim ersten Kind abgepumpt und mache es jetzt wieder.

Da es bei mir immer recht gut geklappt hat und ich immer genug Milch hatte, dachte ich, ich teile mal meine Tipps und Tricks mit euch.

  1. Die richtige Pumpe:
    Man darf gar nicht unterschätzen, wie wichtig es ist eine gute Milchpumpe zu haben.
    Beim ersten Kind hab ich von der Krankenkasse eine Medela Standpumpe bekommen. Die Große. Die hat richtig viel Power und ich kann sie echt jedem nur weiterempfehlen. Die musste ich nach drei Monaten aber wieder zurückgeben, da nur drei Monate von der Kasse bezahlt werden. Nach diesen drei Monaten habe ich mich also dazu entschlossen mir eine eigene Milchpumpe zu kaufen. Da ich sie auch unterwegs verwenden wollte habe ich mir eine Handpumpe gekauft. Um Geld zu sparen habe ich also auf eine normale Handpumpe zurückgegriffen. Großer Fehler. Das Abpumpen war eine Qual und dauerte ewig. Ausserdem ging das echt an die Substanz. Muskalkater in den Händen war vorprogrammiert und die Brust leer bekam ich auch nicht.

Vor einigen Wochen hat mich Medela angeschrieben und mir eine elektrische Milchpumpe zugesandt. Ich war richtig froh darüber, da ich so und so ein Medela Fan war und bin und ich eine gebraucht habe.

Ich habe eine Medela Swing bekommen und ganz viele verschiedene tollen Produkte, die ich nun ausfühl

Mein Fazit zur elektrischen Milchpumpe – Medela Swing:
Ich empfehle sie jedem nur weiter. Sie hat die Power einer großen Standpumpe und ist klein, handlich und nimmt wenig Platz in der Wickeltasche ein. Das abpumpen dauert nicht lange, man kann sicher sein, dass man genug abpumpt und die Qualität der Pumpen von Medela sind sowieso herausragend. Das wusste ich aber schon bevor ich die Pumpe ausprobiert hatte!

Auch die Sauger von Medela für die Fläschchen sind super gut. Ich habe sie erst vor einigen Tagen zum ersten Mal ausprobiert und bin richtig begeistert! Man kann sie direkt auf die Flsche aufsetzen, in der man die Milch abgesaugt hat! Also richtig praktisch! Die Sauger sind so gebaut, dass sie der Brustwarzenform sehr nah kommen und David findet sie richtig gut! Also auch für Kolikbabys sehr geeignet!

Ausserdem bin ich von den Stilleinlagen und der Brustwarzensalbe überaus begeistert. Ich habe nun viele verschiedene Stilleinlagen ausprobiert, aber keine kommt an diese von Medela heran. Manche sind nach 2 Stunden sogar schon so nass, dass man Milchflecken auf der Kleidung bekommt.

Die von Medela kann man aber sogar einen Tag lang verwenden, ohne dass sie auslaufen. Auch eine echte Kaufempfehlung von mir, die ich ruhig Gewissens weitergeben kann!!

  • Einen gemütlichen Platz zum abpumpen herrichten:
    Um regelmäßig abpumpen zu können, darf das Prozedere nicht zur Qual werden. Richtet euch irgendwo einen schönen gemütlichen Platz ein, wo ihr immer wieder zurück kehrt. Richtet euch eine Decke her, ein Buch, Zeitschriften und lasst diese 20-30 Minuten, die das Ganze dauert zu einer kleinen “Mami-Auszeit” werden. Auch das beeinflusst den Milchfluss.
  • Regelmäßigkeit:
    Damit der Körper genug Milch produziert, muss regelmäßig abgepumpt werden. Dem Körper muss in einem 2-3 Stundentakt vermittelt werden, dass noch mehr Nahrung gebraucht wird. Lasst ihr das Abpumpen immer wieder ausfallen glaubt der Körper, dass das Baby weniger isst und produziert somit Weniger.
  • Seid organisiert:
    Ich habe neben meiner Pumpe immer die sterilisierten Teile in einer schönen Box vorbereitet. Auch die Milchflaschen sind vorbereitet und der Flaschenwärmer eingesteckt.
  • Abpumpen, wenn das Baby isst:
    Habt ihr euch dazu entschieden nur mehr die Flasche zu geben, solltet ihr in den Abständen abpumpen, in denen das Baby auch isst. Somit weiß der Körper wie viel Milch gebraucht und produziert werden soll.
  • Genug Essen und Trinken:
    Gesunde Ernährung und überhaupt die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Milchproduktion. Isst man zu wenig, nimmt man zu wenig Vitamine zu sich, isst man zu unausgeglichen oder zu unregelmäßig spiegelt sich das alles in der Muttermilch wieder. Am besten ist, man isst 3-5 mal pro Tag und achtet darauf genug zu trinken. Dabei kann man auch auf Stilltees oder ähnliche Produkte zurückgreifen. Und habt keine Angst, dass ihr zu viel esst oder dass ihr zunehmt – stillende Mütter verbrauchen mehr Kalorien als ihr euch vorstellen könnt!
  • Stresst euch nicht:
    Gelassenheit ist sehr wichtig. Auch das fördert die Milchproduktion oder arbeitet dagegen. Stresst euch nicht, wenn ihr zu wenig Milch habt, oder wenn das Baby schreit. Nehmt die Situationen so hin wie sie sind – ich weiß, leichter gesagt als getan – aber glaubt mir, die Zeit vergeht so schnell und in Null komma Nichts sind die Kinder im Kindergarten. Produziert euer Körper zu wenig Milch, dann versucht doch einfach öfter abzupumpen, das Baby öfter anzulegen, mehr zu Essen und zu trinken, probiert Stilltees oder Malzprodukte aus – es gibt etliche Möglichkeiten. Und wenn alles Nichts hilft – verkrampft euch nicht zu sehr auf das Stillen – im allerschlimmsten Fall kann man immer noch zufüttern. Das ist keine Schande und schadet auch eurem Baby nicht.
  • In der Früh/Nachts abpumpen:
    Auch wenn euer Baby Nachts durchschläft, solltet ihr einmal pro Nacht abpumpen. Meist melden sich dann die übervollen Brüste dann sowieso von alleine. Aber in der Nacht (zwischen 02:00 und 04:00 Uhr) ist der Prolactin Wert am höchsten und meist kann man zu dieser Zeit am meisten Milch abpumpen.
  • Genug Schlaf:
    Viele Mütter – vor allem stillende Mütter – bekommen Nachts oft wenig Schlaf. Damit sich der Körper regenerieren kann und die Mama auch immer gelassen ist, ist es wichtig ausgeruht zu sein. Versucht euch wirklich mal tagsüber eine Stunde Zeit zu nehmen und euch mit eurem Baby hinzulegen. Lasst die Hausarbeit, Hausarbeit sein, lasst den Wäschestapel liegen und ruht euch wirklich einfach mal aus. Das wirkt oft wunder. Psychisch, Physisch und Milchmäßig!
  • Denkt über eine Stillberatung nach:
    Wenn alle Tipps nicht helfen, wenn ihr euch immer noch unsicher seid, wenn ihr Fragen habt oder euch mit jemanden austauschen wollt, dann denkt vielleicht über eine Stillberatung nach. Es gibt Hebammen, die sich aufs Stillen spezialisiert haben und euch alle Fragen beantworten können und auch zu euch nach Hause kommen.

 

 

 

Das waren meine Tipps und Tricks, die ich in der Stillzeit anwende. Ich hoffe es war vielleicht der Ein oder Andere brauchbare Tipp für euch dabei.

 

XoXo,

Eure Trendmum

2 thoughts

  1. Ich hab auch immer wieder abgepumpt, fände es auch sehr praktisch – leider haben beide meiner Kinder nach ein paar Wochen das Fläschchen (und auch den Schnuller) plötzlich komplett verweigert 🙁 Keine Ahnung warum, aber anscheinend sind sie da eh nicht die Einzigen 🙂

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