#familienbett – Warum wir uns dazu entschieden haben, alle in einem Bett zu schlafen

Hallo meine lieben Eltern, werdenden Eltern, Leser die es gerne werden wollen & Singles,

heute schreibe ich über ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt.

Oft schon habe ich auf Instagram darüber geschrieben, aber hier noch nie thematisiert. Deswegen spreche ich es nun an. Das Familienbett.

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Als Mark auf die Welt kam, hat er in seinem Babybett neben uns geschlafen. Manchmal im Cocoon-a-Baby zwischen uns. Dann haben wir langsam darüber nachgedacht wieder ein Kind zu bekommen, weswegen wir uns entschlossen haben Mark beizubringen in seinem eigenen Zimmer zu schlafen. Mit 6 Monaten hat Mark also die erste Nacht in seinem eigenem Zimmer verbracht.

Es war nie ein Drama, er hat es gleich akzeptiert. Denn wir haben ihn immer noch schlafen gelegt, wie er es gewohnt war. Entweder im Arm oder neben uns und haben ihn dann ins Babybett gelegt. Das was lediglich aufgefallen ist: Er ist regelmäßig weinend wach geworden. Er hat geweint, bis jemand gekommen ist.

Ein Jahr lang hat er in seinem Zimmer geschlafen. Als er 18 Monate alt war, haben wir ihn für eine Zeit lang in unser Zimmer geholt, weil er Nachts öfter wach wurde und es anstrengend war jedes Mal in sein Zimmer zu laufen. Zwei Wochen lang war sein Bett wieder bei uns im Zimmer. Nachdem es mit dem Durchschlafen dann aber einigermaßen wieder geklappt hat, haben wir sein Bettchen wieder zurück in sein Zimmer gestellt. Für eine Nacht. Denn nach dieser Nacht war klar: Wir wollen ihn wieder zurück in unserem Zimmer haben. Nicht wegen der Anstrengung, wegen dem wach werden oder sonst was. Einfach nur, weil wir ihn in unserer Nähe haben wollten.

So war der erste Schritt gelegt.

Übringens: Sobald er bei uns im Zimmer geschlafen hat, ist er Morgens nicht mehr weinend wach geworden. Er hat die Augen aufgemacht, gesehen dass wir da sind und gelächelt. Er hat halt einfach ein vertrautes Gesicht beim Wach werden gebraucht.

Als David dann auf die Welt kam war Mark schon 2 einhalb Jahre alt. Wir haben ihm sein eigenes Bett gekauft, damit wir das Babybett für David verwenden können. Sein Bett ist normal lang, also 180 cm und somit können wir auch problemlos neben ihm einschlafen.

Wir haben Mark’s neues Bett direkt an unser Bett gestellt und somit schläft er praktisch neben uns. David sollte dann im Babybett schlafen. Dachten wir. Doch seit dem David auf der Welt ist, haben wir das Babybett maximal zwei Mal für den Mittagsschlaf benutzt.

Denn David schläft zwischen uns und Mark in seinem Bett, das praktisch in unserem ist. Da es einfach nur eine Verlängerung unseres Bettes ist.

Warum wir das so machen? Keine Ahnung.

Ich war nie der Mensch für sowas. Wenn ich früher so etwas gehört habe, dachte ich, dass die Eltern die Kinder nicht unter Kontrolle haben. Ich habe sie bemitleidet. Habe gedacht “oh, die Armen, bekommen ihr Kind nicht aus ihrem Ehebett!”

Aber wenn man Mama wird, ändern sich so einige Einstellungen. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass ich mich momentan ständig verändere. Ständig weiterentwickle.

Ich liebe unsere Schlafsituation und möchte sie für Nichts auf der Welt eintauschen.

Wie lange wir das noch so beibehalten werden? Keine Ahnung. So lange, wie die Kinder es wollen. Vielleicht wollen sie ja in ein, zwei Jahren gemeinsam in ihrem Kinderzimmer schlafen. Wenn nicht, soll es aber auch gut sein.

Ich genieße die Zeit, die ich mit den Kindern habe. Ich genieße die Geschichten beim Einschlafen und die Bussis, die ich bekomme, bevor Mark die Augen zumacht. Ich liebe den “Du bist mein Freund, Mama” Spruch und dass ich an seinem Atem schon erkennen kann, wann er schläft und wann nicht.

XoXo,

Eure Trendmum

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