#letsstart – Babybrei selber kochen//Grundlagen

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich die Grundlagen des Babybreis hier festhalten.

Es gibt einige Dinge, auf die man achten sollte, wenn man selber Babybrei kochen möchte. Und ich möchte es euch wirklich ans Herz legen. Wir verschwenden jeden Tag so viel Zeit für Unnötiges und da müssen halt wirklich mal 20 Minuten pro Woche fürs Kochen drin sein. Glaubt mir, euer Baby wird es euch Danken.

Ich bin immer noch jeden Tag begeistert von Mark. Ich habe zwar Schwierigkeiten damit, dass er überhaupt isst. Aber er isst Alles. Von Sushi, zu Avocado zu Kaviar. Nicht nur Pommes und Schnitzel. Und ich klopfe mir da schon ein bisschen auf die Schulter und bin stolz drauf, dass ich so streng in seiner Ernährung war. Vor Allem zu Beginn.

babybrei_grundlagen_trendmum

Nummer 1:

Achtet darauf Produkte in Bio-Qualität zu kaufen. Unbehandeltes Gemüse oder unbehandelte Früchte müssen nicht geschält werden. Verwendet ihr aber Obst & Gemüse, das keine Bioqualität hat, müsst ihr die Schale unbedingt vor dem Verarbeiten entfernen. Auch beim Fleisch würde ich immer auf Beste Qualität achten.

Nummer 2:

Verwendet kein Salz und keine Gewürze beim Brei kochen. Babies brauchen kein Salz und sollten auch noch keines Essen. Ich denke, das ist auch ganz wichtig, damit Kinder in späterer Folge bestimmte Lebensmittel überhaupt “erkosten” können. Auch Zucker sollte bis zum ersten Lebensjahr unbedingt vermieden werden.

Ich weiß, dass viele meinen, dass es den Babies sonst nicht schmeckt. Aber sie kennen es nicht anders und deswegen wird es ihnen schmecken.

Nummer 3:

Es gibt verschiedene Arten das Gemüse weich zu bekommen. Man kann es kochen auch, ich verwende aber am liebsten den Dampfgarer, da bei dieser Methode die Vitamine nicht in das Wasser übergehen können sondern fast komplett im Gemüse erhalten bleiben. Ihr braucht dafür auch kein spezielles Gerät. Ihr könnt es ganz einfach im Topf mit eurem Dampfgaraufsatz kochen.

Sollte beim Dampfgaren etwas Wasser im Topf übrig bleiben, verwendet am Besten das um den Brei flüssig zu bekommen.

Nummer 4:

Das richtige Verhältnis ist auch sehr wichtig beim Breikochen. Grundsätzlich gilt, ihr könnt die Rezepte frei variieren. Mache ich auch so. Und dabei halte ich mich an eine Grundregel:

100 g Gemüse
50 g Getreide (Kartoffeln, Reis, Hirse, Spaghetti…)
25 g Fleisch (Huhn, Fisch, mageres Rindfleisch)

Und so kommt ihr dann auf eine Mahlzeit. Solltet ihr vorkochen wollen, multipliziert einfach diese Mengen mit den Portionen, die ihr vorkochen wollt.

Wie bereits erwähnt gebe ich auch immer noch etwas Wasser zum Brei dazu. Dazu eignet sich am Besten das Kochwasser bzw. das Wasser, das beim Dampfgaren übrig geblieben ist.

Ich habe oft gelesen, dass man etwas Apfelsaft dazu geben soll. Das habe ich immer gelassen.

Nummer 5:

Rapsöl. Es gibt da auch diverse von Babynahrungsherstellern. Ich gebe immer etwas Rapsöl in den Brei. Solltet ihr vorkochen, achtet aber darauf, dass ihr das Rapsöl erst nach dem auftauen dazu gebt. Friert also keinen Brei ein, der bereits Rapsöl enthält.

Man gibt es zum Babybrei dazu, damit das Essen leichter zu verdauen ist.

Nummer 6:

Das Einfrieren. Viele fragen immer wieder wie man Brei einfrieren soll.

Es gibt hier mehrere Varianten. Grundsätzlich friere ich Brei immer in Plastikbehältern ein. Ich friere ihn ein, wenn er fertig gemixt und vermischt ist. Dazu verwende ich von Avent die dafür vorgesehenen Breibehälter. Ich finde sie sehr praktisch und verwende sie mittlerweile auch zum lagern von Gewürzen. Auch steht auf Plastikbehältern normalerweise immer drauf, ob sie für den Gefrierschrank geeignet sind.

Man kann Brei aber auch in Gefriersäckchen einfrieren.

Und die letzte Variante ist das Einfrieren in Eiswürfelbehältern. Ich persönlich habe es noch nie gemacht, aber man kann die Zutaten separat einfrieren. Karotten separat, Kartoffeln separat und Fleisch separat. Und so könnte man jederzeit die Rezept variieren. Je nachdem, was ich heute zubereiten will, taue ich bestimmte Zutaten in der gewünschten Menge auf.

Nummer 7:

Das Auftauen. Am besten taut ihr den Brei auf, in dem ihr es am Vorabend aus dem Gefrierschrank nehmt und in den Kühlschrank gebt. So taut der Brei am schonendsten wieder auf. Ihr könnt ihn aber auch in der Früh rausnehmen und bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Eine weitere Methode ist das Auftauen im Wasserbad. Einfach den gefroren Brei in etwas aufgekochten Wasser im Topf auftauen. Dabei sollte der Brei aber noch im Behälter bleiben. 😛 Habe ich das mal vergessen, musste ich ihn im schlimmsten Fall in der Mikrowelle auftauen. Dabei ist es wichtig aber ein Defrost Programm zu verwenden.

Nummer 8:

Sobald ihr zufüttert könnt ihr dem Baby etwas Wasser zum trinken anbieten. Oft hilft es nach einigen Löffeln etwas Wasser zu geben, dann geht es mit dem Essen oft weiter.

So, ich hoffe es waren alle praktischen Tipps zum selber Briekochen dabei.

Sollte ich etwas vergessen habe oder ihr Fragen dazu haben, hinterlasst einfach einen Kommentar.

XoXo,

Eure Trendmum

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