#welcometomyworld – Mallorca Liebe und Baby Wunsch

Hallo ihr Lieben!

Heute bin ich wieder mit einem Beitrag aus der #welcometomyworld Reihe hier. Wahre Geschichten meiner Leser. Lebensgeschichten. Kleine Erlebnisse. Jeder hat die Möglichkeit hier etwas mit uns allen zu teilen.

Und so möchte ich euch heute die Geschichte von Evelyn vorstellen. Vielen Dank an dieser Stelle an sie für diesen ganz tollen Beitrag und den wunderschönen Bildern! <3

Eine Geschichte rund ums Reisen, Auswandern, eine Familie gründen und den richtigen Partner an seiner Seite zu haben!

Viel Spaß beim Lesen!

XoXo,

Eure Trendmum

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Mallorca Liebe und Baby Wunsch – eine verzwickte Mischung

Babys. Kinder. Mama sein. Eines meiner innersten Wünsche. Ich wusste schon immer, dass ich eine Familie möchte, dass ich als Mama aufblühen würde, dass dies der Sinn meines Lebens sei. Natürlich hat man als junge Dame nach dem Abi noch andere Wünsche oder Ziele. Bei mir ging es, außer um das Studium, ums Reisen. Die Welt kennenlernen. Andere Kulturen und Menschen. Und das tat ich auch. Mein erstes Ziel waren die USA. Als Au Pair, als Kinder Liebhaberin, war dies eine super Idee, um sowohl das Land, als auch die Kultur kennenzulernen. Der nächste Halt war Spanien – Mallorca. Auch hierher ging es als Au Pair. Diese sehr spontane Entscheidung hat meine komplette Planung durcheinandergeworfen. Für mich als control freak und als super durchgeplante Person etwas, was mich aus dem Ruder geworfen hat. Aus einem 6-Monatigem Aufenthalt sind es mittlerweile 10 Jahre geworden. Aus einem Sommerabenteuer, eine tiefe Liebe. Ein Meer voller Gefühle.

Gefühle, die zunächst geordnet werden mussten. Und nach einer wundervollen Zeit, in der wir unsere Liebe auslebten, begann ich dann natürlich wie fast jede Frau über die Zukunft nachzudenken. Und da war sie, die große Frage. FAMILIE. Mein Traum. Mama sein. Mein Sinn des Lebens. Aber wie? Ich wusste schon wie das geht 😉 aber wie sollte ich in Spanien unter den spanischen Bedingungen der Arbeitswelt und Krankenversicherung meinen größten Traum einer Familie erfüllen.

Klar, das Wichtigste ist es den richtigen Partner dafür zu finden. Aber reicht das aus? (Heute weiss ich es besser und komme später nochmal dazu.) Es begann ein Gefühlschaos Hoch 10!

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Aus Deutschland kannte ich das ganz Drum und Dran. Untersuchungen hier, Untersuchungen da. Geburtsvorbereitungskurs, Schwimmen für Schwangere, Tag der offenen Tür im Krankenhaus und die berühmte Nachsorge. Die Hebammen. „Was für ein Service“ hörte ich meine spanischen Freunde dazu nur sagen. Unvorstellbar hier zu Lande.

Und was war mit der Zeit danach? Sollte ich jetzt auch ein Baby bekommen und es dann mit 16 Wochen in einer Kita (Tagesmutter ist noch nicht wirklich bekannt) abgeben? 16 Wochen! Die schönste Zeit einfach nicht miterleben. Die ersten Schritte verpassen. Es jeden Morgen immer wieder schweren Herzens zu fremden Menschen zu geben. Nein. Eine Familie gründen hieß für mich nicht ein Kind in die Welt zu setzen und dann die tolle erste und aufregende Zeit zu verschenken. Ich respektiere jeden, der dies tut. Viele haben auch einfach keine andere Wahl. Und es ist ok. Niemand ist eine Rabenmutter deswegen. Für mich persönlich wäre es jedoch unvorstellbar. Leider haben all diese Sorgen meinen Traum immer weiter von mir entfernt. Es kamen Zweifel auf. Zweifel, ob ich überhaupt akzeptieren kann in diesem Land zu leben. Eine Familie zu gründen. Somit kamen natürlich auch Zweifel zu meiner Beziehung zu meinem Mann. Ist er es Wert?  All diese Gedanken bedrückten mich einige Jahre. Ich versuchte sie zeitweise zu verdrängen. Mich mit meiner Karriere zu beschäftigen, etc.

Bis ich irgendwann den Entschluss gezogen habe meinem inneren Drang Mama zu werden nachzugehen. Einfach so. Ganz nach dem Motto, irgendwie werden wir das schon ohne Kita mit 16 Wochen regeln können. Und die Vor – und Nachsorgeuntersuchungen werden dann nicht ganz so ausgiebig wie ich es aus Deutschland kenne. Aber wir packen das.

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Und so war es auch.

Letztendlich hatte ich dank einer Privatversicherung (die ich mir schon vor einigen Jahren zugelegt hatte) eine super Gynäkologin, die mich während der gesamten Schwangerschaft begleitet hat. Und siehe da, es gab auch hier Geburtsvorbereitungskurse, Schwimmkurse für Schwangere, etc… Das mit der Nachsorge fehlte mir dann doch ein wenig, aber dank meiner lieben Schwester und ihrer Erfahrung, habe ich auch die ersten Wochen inklusive Stillzeit überlebt. Somit war dieser Teil meiner Sorgen ja eigentlich fast überflüssig.

In Bezug auf das Thema Kinderbetreuung sind mein Mann und ich einfach ein super Team. Er ist der beste Papa, den man sich nur wünschen könnte. Und nicht nur, weil er seine Tochter über alles liebt. Nein, er kümmert sich seit dem sechsten Monat Vormittags um sie und hilft nebenbei noch im Haushalt. Ich übernehme dann das Ruder am Nachmittag. Auch das mit dem Kochen übernehme ich auch lieber. 😉 Aber wir teilen uns alle Aufgaben. Egal ob es darum geht Windeln zu wechseln, mit der Kleinen zu spielen, den Haushalt zu machen…

Und da wären wir wieder am Anfang der Geschichte. Das Wichtigste, um eine Familie zu gründen, ist es doch einfach nur den richtigen Partner an der Seite zu finden. Die Person, die dich versteht, die deine Gefühle erwidert, die deine Ansichten mit dir teilt (gut nicht alle, aber den Grossteil 😉 ), die Person, die dich unterstützt und mit der du gemeinsam eine Lösung findest. Für alles. Zurück zu meinen Fragen weiter oben also – JA! Er ist es Wert es nicht ganz so bequem zu haben wie in ich es aus meiner Heimat kenne, wenn es um die Unterstützung von Familien geht.

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Nun lebe ich den Traum meines Lebens. Mama einer wundervollen kleinen Maus zu sein. Ehefrau einer wunderbaren Person. Und seit knapp einem Jahr bilden wir ein perfektes Team – eine kleine Familie. Meine Familie. Und genießen das Leben unter der Sonne Spaniens.

Also, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Eure Evelyn (Instagram: joyfullyeve)

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