#behappy – Tipps für Mamas um nicht in eine Alltagsdepression zu fallen

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche hatte ich so einen Tag. Der Tag hat super angefangen. Ich habe meinen Großen in den Kindergarten gebracht und meinen Kleinen zu meiner Schwiegermutter.  Ich hatte den ganzen Tag für mich. So viel Zeit um so viele Dinge zu erledigen und plötzlich ist sie weg – die Energie. Im Endeffekt habe ich den ganzen Tag auf der Couch verbracht, fern gesehen und war einfach viel zu erledigt um irgendwas zu tun.

Ich habe öfter solche Tage.

Eigentlich würde ich mich grundsätzlich als eine Superfrau bezeichnen. So würde ich eigentlich fast jede Mama beschreiben. Ich stehe um 05:30 auf – ja, meine Kinder sind Frühaufsteher 😛 – mache mich fertig, mache die Betten, räume den Geschirrspüler aus, gebe den Kindern ihre Milch, ziehe sie um, trinke meinen Kaffee, erledige etwas Hausarbeit, putze den Kindern die Zähne – und das alles vor 07:30 Uhr. Um acht Uhr kann mein Tag dann beginnen und ich habe genug Kraft um mich um alle wichtigen Dinge zu kümmern.

Und dann gibt es diese Tage. An denen mir einfach die Kraft für alles fehlt.

Depression ist eine schwerwiegende Krankheit, die man nicht unterschätzen darf. Ich bin weder Arzt noch Psychologe und möchte daher auch nicht auf Depression im eigentlichen Sinne eingehen. Ich spreche mehr von einem Zustand der Energielosigkeit, der Freudlosigkeit und einem Tief, der wieder vergeht. Nicht einer chronischen Krankheit. Wir alle haben ab und zu solche Tage.

Es kann sein, dass die Kraft fehlt den Haushalt zu schmeißen, dass man ständig genervt von den Kindern ist und dass mein keine Lust hat raus zu gehen. Sich mit Freunden zu treffen, Schaufensterbummeln oder überhaupt spazieren zu gehen. Man ist lieber im Haus. Alleine. Und macht Nichts. Darüber möchte ich heute schreiben. Denn ich glaube, dass ganz viele Mütter davon betroffen sind. Sie nennen es wahrscheinlich aber nicht beim Namen. Und wenn dieses Gefühl zum Alltag wird, wenn man es schon täglich erlebt oder täglich durchmacht besteht die Gefahr in eine Depression zu verfallen.

Und ich habe gemerkt, dass es ein paar Dinge gibt, die mir persönlich dabei helfen fit in den Tag zu starten. Die mir dabei helfen, den Tag zu genießen, ihn voll auszunützen. Allein mit zwei Kindern. Und diese Dinge möchte ich nun mit euch teilen.

EDIT: Diese Dinge müssen nicht auf all meine Leser zutreffen. Es handelt sich lediglich um ein paar Dinge, die mir persönlich dabei helfen den Tag voll auszunützen und über den ganzen Tag verteilt genug Energie zu haben.

 

  1. Duschen, anziehen, herrichten
    Viele Mama’s machen das nicht. Keine Zeit, keine Lust, Baby schreit, ich kann nicht allein unter die Dusche, für was eigentlich? Bin eh nur zuhause….
    Alles ausreden! Nehmt euch die Zeit und richtet euch her in der Früh. Auch wenn ihr den ganzen Tag zu Hause seid, aber lasst es nicht zur Gewohnheit werden, dass ihr den ganzen Tag mit zerzausten Haaren und im Pyjama herumlauft. Klar solche Tage muss es auch geben und ich liebe sie. Aber wenn diese Tage zur Gewohnheit werden und die Tage an denen man sich herrichtet zu einem Event, dann besteht die Gefahr der Lustlosigkeit. Man schämt sich dem Postboten die Türe aufzumachen, man kann nicht mal eben schnell in den Supermarkt um was zu holen, weil man sich noch ne halbe Stunde herrichten müsste, man kann nicht spontan eine Freundin zum Kaffee empfangen.Es geht gar nicht darum sich ein Abend-Makeup zu verpassen. Sich hübsch anzuziehen. Es geht hier um wenige Minuten in denen man schnell unter die Dusche hüpfen sollte, sich ein Outfit anzieht, mit dem man auch schnell Milch holen gehen würde und sich die Haare so zusammenbindet, dass man so dem Postboten die Türe öffnen würde.
  2. Das richtige Frühstück
    Ooooh – auch einer der meist unterschätzten Dinge. Die Ernährung. Der Mensch lebt von der richtigen Ernährung. Er funktioniert nur mit der richtigen Ernährung. Als ich frisch entbunden hatte, hatte ich noch große Schmerzen vom Kaiserschnitt. Ich war viel zu faul und wehleidig um mich in die Küche zu stellen und mir ein Frühstück zu machen. Dauerte alles auch viel zu lange, denn Baby’s Morgenschlaf wollte ich unter meine Kuscheldecke verbringen. Also habe ich in dieser Zeit zu lauter Mist zurückgegriffen. Schokoloade, Topfengolatschen, Schinken-Käse-Toasts mit viel Ketchup, Palatschinken – Alles was schnell satt machte. Ergebnis: Ich war komplett bewegungsunfähig, weil ich jedes Mal viel zu viel gegessen hatte. Bei solch einer schlechten Ernährung merkt mein Körper immer erst eine Stunde später, was er da grad eigentlich verarbeiten muss und das Down-Gefühl tritt bei mir ein. Und dann war’s das. Auch das führt bei mir dazu keine Lust mehr auf irgendwas zu haben. An diesen Tagen, an denen ich mich aber richtig, ausgewogen und gesund ernähre habe ich genug Kraft um meine To Do Liste abzuarbeiten und drei Waschmaschinenladungen zu bügeln.
  3. Die Wohnung/das Haus sauber halten
    Ich weiß, ich weiß – einer der schwierigsten Punkte. Vor Allem mit Kindern hat man da oft keinen Einfluss drauf. Aber ich habe bei mir selber gemerkt, wie unmotivierend es sein kann in einer unaufgeräumten Umgebung zu leben. Es zieht einen runter. Psychisch und Physisch. Es ist so schön in der Früh in einer Küche den Kaffee zu trinken, in der es glänzt. Deswegen habe ich mir zum Beispiel die Angewohnheit gemacht jeden Abend wenn die Kinder schlafen die Küche blitz blanko zu putzen. Egal wie müde ich nach dem Abendessen bin. Auch liebe ich es mein Frühstück an einem schön hergrichtetem Esstisch zu essen. Deswegen stehen da immer meine Lieblingsblumen in der Mitte und ich achte darauf Abends auch den Tisch  immer schön herzurichten. Es sind diese kleinen Dinge die mich dann auch am nächsten Tag motivieren die ganze Wohnung sauber zu machen bzw. sie sauber zu halten.Wie gesagt, auch bei diesem Punkt geht es nicht darum die ganze Wohnung oder das ganze Haus unter Kontrolle zu haben. Es ist mir als zweifache Mami durchaus bewusst, dass das nicht möglich ist. Ich achte aber darauf, dass ich Abends diese zwei Orte, die mich morgens motivieren fit in den Tag zu starten sauber und frei zu halten. Bei mir ist es die Küche und der Esstisch. Meine Zen-Plätze.
  4. Mache dir Pläne für den Tag
    Hier spricht definitiv der Listenfreak aus mir. :PSetze dir irgendein Ziel, mach dir eine Liste mit Dingen, die du an diesem Tag gerne erledigen würdest und streich sie durch, wenn du sie gemacht hast. Es gibt nichts motivierenderes als eine abgearbeitete To Do List. Und auch wenn da nur drauf steht: 1. Müll runter bringen, 2. anziehen und fertig machen und 3. den Esstisch sauber machen. Dann mach diese drei Dinge und streich sie durch. Mach dir was mit Freunden aus, gehe ins Einkaufzentrum (auch wenn du gar nicht einkaufen willst), gehe spazieren oder kurz zum Spielplatz. Aber mach dir einen Plan für den Tag. Veschantz dich nicht im Haus.
    Ich persönlich finde, dass das  raus gehen aus dem Haus die eigentliche Herausforderung ist. Dazu muss ich mich motivieren. Sobald ich aber unterwegs  oder ich wieder zu Hause nach meinem Miniausflug bin, freue ich mich immer, dass ich mich dazu motiviert habe.
  5. Mache dir eine halbe Stunde Zeit nur für dich Alleine!
    Ja ich weiß – es geht nicht immer. Aber nütze die Zeit, wenn dein Kind oder dein Baby schläft, wenn es gerade mit Fernschauen beschäftigt ist oder gerade einen Moment hat, in dem es sich für einige Minuten alleine beschäftigt. Mache dir einen Kaffee, setz dich hin, atme tief durch und mache dir bewusst, dass diese Minuten jetzt nur für dich allein sind. Genieße sie. Auch wenn es nur wenig Zeit ist – genieße und nütze sie voll aus. Lass alles andere liegen und denke nicht daran!

Es ist wirklich wichtig, dass eine Mama ausgeglichen ist. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für uns Mamas selber. Man braucht es für seine geistige und körperliche Gesundheit. Geht es dem Geist und der Psyche schlecht geht es einem auch dem Körper schlecht.

Ich hoffe ich habe einigen von euch ein paar wertvolle Worte mit auf dem Weg geben können!

XoXo,

Eure Trendmum

 

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