#noworries – Vier Arten von Freibadmüttern

Diese Woche waren wir seit langem mal wieder im Freibad. Eine Hitzewelle hat Wien getroffen und das gab Anlass die Sachen zusammen zu packen und das kühle Nass aufzusuchen.

Im Freibad, besser gesagt im Baby- und Kleinkindbecken finden viele Mütter auf wenig Quadratmetern zusammen. Selbst wenn man wollte, kommt man nicht drum herum einige Sachen zu sehen oder zu hören.

Das ist also eine Sache, die mir bei unserem letzten Freibadbesuch aufgefallen ist: es gibt verschiedene Arten von Freibad-Müttern.

Viel Spaß beim analysieren!

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{Achtung: der Text ist mit etwas Sarkasmus und ein wenig gute Laune zu lesen}

1. Die “übervorsichtige Mutter”

Die übervorsichtige Mutter, lässt ihr Kind keine Sekunde aus den Augen. Selbst wenn sich das Kind nur wenige Meter von ihr entfernt, steht sie sofort auf um hinter ihm zu stehen. Das Kind könnte ja hinfallen. Es könnte ausrutschen, es könnte sich weh tun, es könnte etwas Wasser verschlucken. Das Kind wird mit lustigen “yeeeai” und “wuuuhuuu” Geräuschen dazu animiert Spaß zu haben.

2. Die “Ich-greife-nur-ein-wenn-nötig Mutter”

 Diese Mutter bleibt zwar in der Nähe ihrer Kinder, hält aber genug Abstand, um es den Kindern zu ermöglichen alleine zu spielen. Auch diese Mutter lässt ihre Kinder keine Sekunde aus den Augen, versucht es sich aber nicht anmerken zu lassen. Das Kind wird dazu ermutigt selber Spaß zu haben und auch mit anderen Kindern zu spielen. Es wird dazu aufgefordert mal auf die Rutsche oder unter die Regendüse zu gehen. Das soll das Kind – im Gegensatz zur Theorie der übervorsichtigen Mutter – aber alleine machen. “Komm, das schaffst du! Das macht Spaß!” ruft sie ihren Kindern immer wieder zu!

3. Die “Er-wird-sich-schon-melden-wenn-er-etwas-braucht Mutter”

 Auch diese Mutter ist immer noch in der Nähe des Beckenrandes. Allerdings sitzt sie gemütlich auf ihrer Decke und arbeitet etwas an ihre Bräune. Durch die Nähe des Pools, schafft sie es immer wieder einen Blick rein zu werfen und sieht, dass ihre Kinder noch da sind! Sie weiß genau: wenn ihre Kinder etwas brauchen, werden sie schon kommen, um es sie wissen zu lassen.

4. Die “Mein-Kind-ist-alt-genug-um-alleine-schwimmen-zu-gehen Mutter”

Und die letzte Kategorie an Freibad-Müttern sehe ich leider nicht allzu selten im Freibad! Sie sitzen irgendwo gemütlich, weit weg in der Wiese, lesen genüsslich in ihrer neuen Zeitschrift oder stalken gerade ihre gesamte Instagram Freundesliste. Ihre Dreijährige Tochter ist mit Schwimmflügeln ausgestattet und alt genug sich selber im Planschbecken zu beschäftigen. Schließlich sind genug andere Kinder dort und es sitzen genug andere Eltern am Beckenrand, die beobachten könnten, wenn etwas Gefährliches passiert. Dass ihre Tochter gerade auf andere Kinder springt, ständig anderen Kindern hinten reingerutscht, oder kleine Babys unter Wasser drückt, scheint die Mutter nicht sonderlich zu stören. Die Kinder spielen ja nur! Sollte sie es schaffen ihren Blick auf ihre Tochter zu wenden und merkt, dass auch andere Eltern schon mit dem kleinen Mädchen diskutieren, schafft sie es aufzustehen und herzukommen um ihr einen bösen Blick zu zuwerfen. Das sollte dann aber auch wieder reichen, um den andern Eltern zu vermitteln, dass man genug Interesse an seinem Kind gezeigt hat!

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Ja meine Lieben; das waren die vier Arten der Freibad-Mütter, die ich bei unserem letzten Freibadbesuch beobachten konnte. Ihr denkt ich habe übertrieben? Ich glaube, ich habe noch lange nicht alles gesehen…

Als was für eine Art Freibad-Mutter würdet ihr euch einstufen? :p

XoXo,

Eure Trendmum

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