#peacefulldinner – Wie wir unser Abendessen gestalten

*PR Sample von Stokke
im Beitrag enthalten

Hallo ihr Lieben,

ich wurde vor kurzem von einer guten Freundin, die bei uns zum Abendessen eingeladen war gefragt, wie ich es denn schaffe, dass beide Kinder so zivilisiert am Esstisch sitzen und wir nach einer halben Stunde auch mit dem Abendessen fertig sind.

Bis zu diesem Moment war mir gar nicht richtig bewusst, dass das der Fall ist. Mit der Zeit haben wir es geschafft, dass wir alle 4 am Esstisch sitzen können.

Dies war nicht immer der Fall. Mark liebte es beim Essen durchs Zimmer zu laufen. Er liebte es die Füße auf den Tisch zu legen oder direkt vom Tisch anstatt vom Teller zu essen. Richtig schlimm fand ich es nie. Wichtig war mir nur, dass das Ganze so leise wie möglich abläuft, dass Mark auch wirklich selbstständig etwas isst und dass ich selber auch zum Essen komme. Ausserdem finde ich es wichtig ihn nicht zum Essen zu zwingen. Klar, wenn es jetzt der 3. Tag in Reihe ist an dem er Nichts gegessen hat, dann kann es schon mal zu Diskussionen kommen, aber grundsätzlich sind wir jetzt so weit, dass er nur so viel essen muss, wie viel er auch selber will.

Da David von Anfang an ein sehr guter Esser war, war es mit ihm nie schwierig. Das Einzige, was ich bei ihm schwierig fand, war es dass er auch wirklich sitzen bleiben will, bis wir alle mit dem Essen fertig sind.

Unser Dinner-Ritual

Wie gesagt ist David ein guter Esser. Mark hingegen – sagen wir es mal ganz nett formuliert – nicht so. Ab ca. 18 Monaten wollte er eigentlich nicht mehr. Jede Mahlzeit war einfach nur mehr eine Qual. Ein verzweifelter Versuch ihn zum Essen zu animieren. Ich habe mich damals sehr mit dem Thema auseinandergesetzt, gelesen und mit unserem Kinderarzt darüber gesprochen und wir sind nach einiger Zeit zum Entschluss gekommen, dass Mark ab jetzt nicht mehr zum Essen gezwungen wird. Will er essen, dann soll er es. Will er es nicht, dann lassen wir es halt. Essen soll Spaß machen, genossen werden und den Hunger stillen. Wenn Mark nie das Hungergefühl kennen lernt, weil wir ihm jedes Mal erklären, wann er zu essen hat und wann nicht und wir es gar nicht so weit kommen lassen, dass er das Hungergefühl erfahren kann, dann wird er es nie begreifen. Und deswegen gilt bei uns die Regel: Jeder isst soviel, bis er satt ist. Und wenn es dann eben nur 5 Bissen vom Abendessen ist. Solange es meinem Kind gesundheitlich gut geht, er nicht abgemagert durch die Welt rennt – was er ja offensichtlich nicht tut – solange darf er selbst entscheiden, wie viel er isst.

Und dann gibt es da noch ein paar andere Dinge, die uns helfen, das Abendessen entspannt zu genießen.

Wirklich hilfreich, dass ich beide Kinder in Ruhe zum Tisch bringe, war es erstmal, dass wir die gleichen Hochstühle angeschafft haben. Als David so weit war, dass er mit uns am Esstisch sitzen konnte, wurde er in Mark’s alten Hochstuhl gesteckt und Mark durfte auf einer Sitzerhöhung auf unseren normalen Sesseln sitzen. Das war jeden Abend ein Drama. Mark wollte nämlich nicht, dass David in seinem Sitz sitzt und David konnte ich nicht woanders hinsetzen, weil er einfach zu klein dafür war.

 

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Einen zweiten Hochstuhl zu kaufen fand ich zu diesem Zeitpunkt einfach unnötig, doch Mark hatte echte Probleme damit seinen Platz aufzugeben.

Da habe ich die Hochstühle von Stokke entdeckt. Denn dieser Hochstuhl wächst von Geburt an mit und kann im Prinzip die ganze Kindheit des Nachwuchses benützt werden. Hätte ich von Anfang an daran gedacht, hätte sich die Anschaffung jedes anderen Hochstuhls erübrigt.

 

stokke tripp trapp trendmum

 

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Ich hatte das Glück zwei Tripp Trapp Hochstühle von Stokke in den neuen Farben zur Verfügung gestellt zu bekommen. Wir haben uns dabei für zwei Sessel in der Farbe Aqua Blue entschieden. Zuerst hatte ich ja Bedenken, da bei uns alles Weiß-Grau-Braun gehalten ist, aber ich bereue die Auswahl bis heute nicht. Es macht das Wohnzimmer so elegant und peppt die ganze Einrichtung ein wenig auf. Ausserdem lassen sich die Sessel durch ihr schmales Design ganz ideal im Tisch verstauen und fallen nicht extra als “lästige Babyartikel” auf.

Das geniale bei den Stokke Tripp Trapp Stühlen ist nicht nur, dass man sie im Prinzip von Geburt über das ganze Kindheitsalter verwenden kann, sondern auch, dass beide Kinder trotz des Altersunterschied auf selber Höhe sitzen.

Das hat uns wirklich dabei geholfen, dass die Kinder ruhig gemeinsam am Tisch sitzen und sich anstatt um den Platz zu streiten und wer wo und wie sitzen kann auf das Essen konzentrieren. Wobei sie sich ja weniger gestritten haben, als das Mark rebelliert hat! 😛

Und noch ein kleiner Vorteil: Die Hochstühle haben unten eine Art Aufstiegsmöglichkeit oder ein kleines Treppchen. Wie man es auch immer nennen mag. Bei den Kleinen dient dieses Treppchen darüber hinaus noch dazu, dass das Essen, dass ihnen ständig aus der Hand fliegt nicht direkt auf dem Boden landet. Denn es landet eben genau dort. Auf diesem Treppchen.

 

Kleine Tricks beim Essen servieren

Unser Großer (3,5 Jahre) bekommt immer seinen eigenen Teller in einem Mickey oder ABC Design und seine Bleistiftgabel. Diese darf er sich immer kurz vor dem Essen aussuchen. Das hilft wirklich dabei, dass er sich auf sein Essen freut und es gibt ihm das Gefühl, dass er auch etwas mitbestimmen konnte.

Er kann mittlerweile alleine essen und Papa kümmert sich darum ihn immer wieder daran zu erinnern, dass er nun den nächsten Bissen essen soll.

Wichtig ist auch, dass ich seinen Teller immer so überschaubar wie möglich halte. Denn sollte zu viel aufeinmal draufgepackt sein macht er zu und will erst gar nicht essen. Mir ist lieber es ist vorher etwas weniger drauf und er bekommt eine zweite Portion, als dass ich ihn mit einem zu vollgepacktem Teller überfordere.

Ich sitze immer neben unserem Kleinen (1 Jahr). Ich füttere ihn bis er so ziemlich satt ist. Nachdem er dann zufrieden ist und ich merke, dass ich mich nun meinem eigenem Essen zuwenden kann gebe ich ihm dann noch immer ein Stück Brot oder einen Babykeks in die Hand, damit er trotzdem noch beschäftigt ist.

Ja – das ist unser Ritual, unsere Angewohnheit und so schaffe ich es, dass beide Kinder am Tisch sitzen und sich auch auf ihr Essen konzentrieren.

Wie macht ihr das so?

XoXo,

Eure Trendmum

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