#alwaysontime – Tipps und Tricks um im Alltag Zeit zu sparen

Familie, Beruf, Studium, Lernzeit, Bloggen und Quality Time mit den Kindern. Das alles muss tagtäglich untergebracht werden. Irgendeinen der Punkte zu vernachlässigen ist für mich dabei irrsinnig schwer. Ich habe einfach diesen Ehrgeiz in mir, all diese Dinge in meinem Leben unterbringen zu wollen. Trotzdem muss einfach genug Zeit für meine Männer da sein. Familienzeit, die ausgiebig genossen wird ist sehr wichtig und steht bei uns an erster Stelle.

 

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Ja, wir Mamas haben einfach einen nie enden wollenden Wettlauf gegen die Zeit. Persönlich will ich morgens so früh wie möglich im Büro sein, damit ich die Kinder natürlich wieder zeitig abholen kann. So haben wir Nachmittags einfach mehr Zeit für uns. Zeit, die nicht mit Zeitdruck irgendwo anzukommen erfüllt ist.

Leider verlieren wir täglich aber auch unnötig viel Zeit. Für Dinge, die man besser geplant schneller hätte erledigen können. Und da ich mich in den letzten zwei Jahren zu einem Zeitmanagementguru entwickelt habe, möchte ich heute einige Tricks mit euch teilen, die mir morgens kostbare Minuten ersparen.

1. Kleidung für den nächsten Tag am Vorabend vorbereiten
Ich lege wirklich Teil für Teil, das mein Kleiner am nächsten Morgen anziehen soll raus. Von Socken bis hin zum Pullover, alles wir auf einen Stoss gelegt. Der Vorteil dabei ist, dass Diskussionen darüber, welcher Superheld es heute sein darf schon am Vorabend geführt werden, wenn das Gehirn noch gut bei Laune ist. Ausserdem kann man direkt entscheiden, was vom Vortag am nächsten Tag noch getragen werden soll oder was direkt im Wäschekorb landet.

 

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2. Frühstück, Mittagessen, Snacks schon am Vorabend vorbereiten
Auch der zweite Punkt ist eigentlich eine simple Vorarbeit. Meine zwei Racker bekommen ihr Frühstück eigentlich im Kindergarten. Da vom Aufstehen bis 09:00 zum Frühstück mit den Kindern aber einige Zeit vergehen kann, muss in der früh immer ein kleiner Snack her. Von Trauben, Laugenstangerln und Gemüsesticks ist hier alles dabei. Das kann man gut am Vorabend vorbereiten und am Morgen einfach mit einem Handgriff aus dem Kühlschrank holen.

3. Ein wöchentlicher Essensplan muss her
Ein Essensplan hat unheimlich viele Vorteile. Erstens kann man gezielt einkaufen gehen und gut planen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man es vermeiden kann täglich ein paar Kleinigkeiten zu holen, sondern auch den, dass man einfach viel weniger Nahrungsmittel verschwendet. Leider habe ich nicht immer geplant und so wurde einfach das mitgenommen, was man beim hungrigen Einkaufen im Wagerl gelandet ist.

Ein Essensplan hat aber auch noch einen ganz anderen Vorteil. Man kann irrsinnig viel Zeit sparen, wenn man Montags zum Beispiel beim Zubereiten des Abendessens schon mal die Zutaten für den nächsten Tag vorbereitet. Man hat somit einfach 2 Aufgaben mit einem Streich erledigt.

4. Vorgeschnittenes Gemüse und Fleisch kaufen
Ich bin ein echter Sparfuchs. Für mich hat ein gesunder Umgang mit Geld nichts mit Geiz zu tun, sondern ist einfach eine intelligente Lebensweise. Ich ziehe gerne den höchsten Nutzen aus dem, was mir zu Verfügung steht. Dabei mehr Geld für fertig geschnittene Lebensmittel auszugeben, fiel mir lange Zeit schwer. Bis ich gemerkt habe, wie viel Zeit Schnibbeleien oft in Anspruch nehmen können. Erst letztens habe ich einen Chicken-Wok mit Gemüse zubereitet und bin für das Reinigen und das Schneiden des Gemüses fast eine Stunde in der Küche gestanden! Zeit, die ich mit den Kindern hätte verbringen können oder einen neuen Blogpost hätte schreiben können. Natürlich muss man nicht 5 Euro für eine viertel Ananas ausgeben. Aber mit der Zeit weiß man schon, wo man welche Sachen für das kleine Börserl findet. So kaufe ich Champignons, Kürbis und Karottenstreifen definitiv nur mehr fertig geschnitten.

5. Schaffe für jedes Ding in deinem Haus einen eigenen, bestimmten Platz
Leider wird dieser Punkt oft unterschätzt. Wenn man am Abend das Chaos der Kinder beseitigen will, weiß man oft nicht, wohin mit dem ganzen Zeugs. Deswegen habe ich im Wohnzimmer zum Beispiel eine Ecke, in der 4 große durchsichtige IKEA Boxen stehen. Hier werden am Abend einfach alle Spielsachen schnell eingeräumt und die Kinder finden sie auch schnell wieder, da sie immer im Blick haben, was in den Boxen drin ist. Ausserdem hat jede Sache einen eigenen Platz zugeordnet bekommen. So sind alle Batterien an einem bestimmten Ort und nicht in 4 verschiedenen Schubladen zu finden, die Kleidung der Kinder, die noch getragen werden kann hat einen eigenen Platz und sogar die kleinen Teile, die sonst keinen zugeordneten Platz haben, findet man in der durchsichtigen Schüssel auf dem Regal wieder. So schafft man es in gezielten Arbeitsschritten Ordnung im Haus zu bewahren.

6. Planen, Planen, Planen
Ja ich weiß – der meist gehasste Punkt auf der Liste. Und eigentlich sagt er so viel aus und wieder nichts. Was ich aber gerne mache, damit ich einfach den Überblick über die nächsten Wochen behalte ist, dass ich mir die nächsten 3 Monate aus einem leeren Kalendar im A3 Format ausdrucke, sie auf eine Zimmertüre hänge und alle wichtigen Dinge und TO DO`s darin eintrage. So habe nicht nur ich auf einen Blick alle wichtigen Dinge im Blick und wieder im Kopf, sondern auch mein Mann weiß immer Bescheid und so können wir uns immer unterstützen und abstimmen.

 

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7. Verabschiede dich vom Perfektionismus
Ich weiß selber, dass dies kein einfach umsetzbarer Punkt ist, jedoch essentiell, wenn man mehr Dinge im Alltag schaffen will. Versteife dich nicht auf Kleinigkeiten, die sonst nur du sehen oder erkennen würdest. Es muss nicht Staubfrei sauber sein. Man muss nicht vom Boden essen können. Hole die Aufgabe nach, wenn du mehr Zeit zur Verfügung hast.

 

Was sind eure Tipps um im Alltag Zeit zu sparen? Freue mich auf euren Input.

 

XoXo,

eure Trendmum

 


 

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