#itsaboutbalance – bist du überfordert, bist du unterfordert, oder doch vielleicht von beiden ein bisschen? | und was du dagegen tun kannst

Kennst du es auch? Du stehst um 05:30 auf, pünktlich geweckt von deinem Nachwuchs. Es hat Hunger und will jetzt was essen. Du quälst dich also viel zu früh aus dem Bett, hatscht in die Küche, zauberst noch bevor die Sonne aufgegangen ist ein herrliches Menü auf den Mickey Maus Teller von Junior und fängst an den Haushalt zu machen. Zuerst die Geschirrspülmaschine, dann ist das Schlafzimmer dran und anschließend der Wäscheberg.

Der Tag vergeht und du merkst, du hast keine Sekunde für dich. Ständig schwirrt im Kopf der Gedanke an die nächste zu erledigende Aufgabe herum und du hast Angst, dass sobald du dich kurz hinlegst die Energie auch schon flöten geht.

Auf der anderen Seite fühlst du dich aber total unterfordert. Das ist doch nicht das was du machen willst. Du möchtest nicht den ganzen Tag in Babysprache sprechen, du möchtest nicht nur bügeln und wegräumen. Du brauchst Konversation, du brauchst Erfolgserlebnisse und du brauchst Bestätigung.

Du fühlst dich körperlich total überfordert, doch mental irrsinnig unterfordert.

Spürst du das auch?

Willkommen im Mamasein. Willkommen im Club. Wir haben dich erwartet. Doch so muss es nicht sein. Du musst dich als Mama nicht komplett als Menschen verlieren, der du einmal warst. Nein – du kannst etwas dagegen tun.

Du fragst dich was? Nun ja – zum Einen kenne ich dich nicht persönlich. Ich kenne deinen Backround, deine Ausbildung, dein Alter nicht.

Hier sind aber einige Dinge, die ich tun würde oder auch schon getan habe um ein bisschen was für meine Seele und meinen Verstand zu tun:

  1. Bilde dich fort / Bilde dich weiter
    Ja ich weiß – du hast als Mama schon alle Hände voll zu tun. Und die Wahrheit ist, eine Fortbildung verlangt zusätzlich zum geleisteten noch einiges von dir ab. Ich habe während meiner Karenz die Zusatzausbildung zur Personalverrechnerin gemacht. Denn als Bilanzbuchhalterin war das immer so ein Mysterium für mich, was da in der Personalverrechnung so passiert. War es einfach? Auf keinen Fall – denn es ist schon als Nicht-Mama extrem anstrengend und herausfordernd eine neue Ausbildung zu machen. Aber wisst ihr was? Es hat mich motiviert. Es hat mich dazu gebracht mich auf die Kurse zu freuen. Es war meine Zeit, die ich mal für mich nutzen konnte. Und wisst ihr was noch? Ich war unter den Besten bei der Prüfung. Denn ich wusste, was Stress bedeutet. Und lernen war für mich eine Auszeit.Ihr könnt auch online ein Fernstudium machen. Da gibt es irrsinnig viele Angebote und du kannst in deinem Tempo lernen. Du kannst online die Prüfungen ablegen oder online Kurse besuchen. Auch eine sehr gute Option für Mamas.
  2. Bücher und Hörbücher
    Du könntest dir aber auch einfach eine Leseliste für die nächsten 3 Monate erstellen. Da kann ein Buch drauf stehen oder auch Fünf. Je nachdem was du erreichen möchtest. Du kannst dir Hörbücher downloaden und immer wenn du gerade Zeit hast etwas für deine Seele oder deinen Verstand tun.
  3. du kannst deiner künstlerischen Ader nachgehen
    Hattest du vielleicht immer schon das Gefühl, dass ein Künstler in dir schlummert? Du hättest jetzt die Möglichkeit ihm freien Lauf zu lassen. Du kannst ihr befreien. Besorg dir Pinsel und Leinwand und lege los. Und bevor du meinst, du kommst nicht dazu dir das nötige Equipment zu kaufen. Das alles kannst du per Knopfdruck. Auf Amazon* (Werbung da Nennung) zum Beispiel. Da bekommst du es sogar am nächsten Tag geliefert.
  4. leg dir ein Hobby zu
    Hast du immer schon gerne gepuzzelt? Hast du schon immer gerne Brettspiele gespielt? Hast du schon immer gerne etwas gebastelt? Dann ist jetzt deine Zeit. Gehe deinem Hobby nach. Wenn das Kind schläft oder sich vielleicht mal mit sich selbst beschäftigt. Nutze deine Freizeit.
  5. Online Kurse
    Auch Online kann man irrsinnig viele Kurse virtuell besuchen. Egal ob Fotografie, Kochen, Backen, Malen, Schreiben oder was auch immer. Das alles findet man mittlerweile online.
  6. dein eigener kleiner Garten
    wolltest du schon immer einen kleinen Kräutergarten haben? Dann ist vielleicht genau das, das richtige für dich. Pflanze deine liebsten Kräuter an, Blumen oder Gemüse. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  7. Enfalte dich
    Ich kann dir hier natürlich noch einige Punkte aufzählen, was du alles machen könntest, doch ich denke ihr wisst worauf ich hinaus will. Jeder hat seine eigenen Hobbies, Visionen und Gedanken. Entfalte dich. Verliere dich nicht im Chaos deines Hauses sondern mache etwas produktives daraus. Ich zum Beispiel habe diesen Blog hier nach der Geburt meines ersten Sohnes gestartet. 🙂

 

Wie seht ihr das und wie steht ihr dazu?

 

XoXo,

eure Trendmum

 


 

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