#myeveryday – mein Alltag als berufstätige Mutter, Vollzeit Bloggerin und Vollzeitmama

Viele von euch haben sich einen Post über meinen Alltag gewünscht. Was mache ich beruflich, lebe ich vom bloggen oder doch vom Job, wie meistere ich das alles mit Kindern und wie sieht mein Zeitmanagement aus?

Auch privat ist die meistgestellte Frage: Wie machst du das alles? Meine einfache Antwort: Man schafft alles was man will. Dafür darf man harte Arbeit aber nicht scheuen und genaues Zeitmanagement ist das A & O.

Über mich und mein Berufsleben

Dies ist wohl das, was wohl die meisten von euch interessiert. Blogge ich Hauptberuflich, lebe ich davon oder ist es mein Hobby? Das schnelle Bild hochladen und mal eben schnell einen Blogpost schreiben.

Hauptberuflich bin ich Berufsanwärterin zur Steuerberaterin in einer der bisher besten Kanzleien, die ich kennenlernen durfte. Hier bin ich zur Zeit für Bilanzierungstätigkeiten, für Steuererklärungen und für Steuerbertung zuständig. Darüber hinaus darf ich Blogger in Steuerfragen beraten und aktiv Steuervorträge und Fachartikel über Steuerfragen der Blogger schreiben. Das heißt für mich auch, dass die Kanzlei 100 %ig auch hinter mir steht, was das Bloggen betrifft.

Ausserdem muss ich, um die staatliche Steuerberaterprüfung in ungefähr 2 Jahren zu machen Kurse auf der Akademie der Wirtschaftstreuhänder machen. Denn um die Fachprüfung am Ende der Ausbildung machen zu können, muss man vorher 4 schriftliche Prüfungen absolvieren. Für jede dieser Prüfungen gibt es eben eigene Kurse. Ungefähr 3-5 Tage nimmt dabei ein Kurs in Anspruch. Pro Prüfung muss man dabei ungefähr 3-6 Kurse machen. Praktisch dabei ist aber, dass manche Kurse teilweise auch am Wochenende stattfinden. Das heisst ungefähr ein Drittel findet am Wochenende statt, weswegen man nicht alles auf Plusstunden oder Urlaub machen muss.

Nebenberuflich aber doch nicht zu vernachlässigen bin ich aber noch Mamabloggerin. Und dies seit nun 5 Jahren. Wenn ich Nebenberuflich sage, denken die Meisten aber es sei ein einfacher Job, den ich nebenher mache. Ist er aber nicht. Der Job könnte auch einen Vollzeitjob füllen. Denn was die Meisten nicht sehen, ist wie viel Arbeit hinter einem Blog stehen.

Das einzige was mich antreibt den Blog weiterhin zu machen ist aber, dass ich es nicht immer als einen Job ansehe. Es ist ein Hobby, für das ich halt viel arbeiten muss. Ausserdem liegen mir meine Leserinnen sehr am Herzen. Ihr Feedback ist das, “what keeps me going”.

Blogbeiträge werden Nachts, sobald die Kinder schlafen geschrieben, Pinterest wird neben dem Fernsehen erledigt, Instagrambilder werden am Nachmittag mit den Kindern oder Wochenende vorproduziert und den Rest macht man irgendwie nebenbei.

Würde ich das Ganze also Hauptberuflich machen, so könnte ich mindestens 40 Stunden pro Woche mit diesem Job füllen. So verteile ich das Ganze halt über das Wochenende, die Nacht und quetsche alle irgendwie hinein.

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Was ich sonst noch so mache

Neben dem Beruf und dem Blog und den Kursen (die erst jetzt im Sommer 2019 beginnen) bin ich über allem MAMA. Und das darf nicht zu kurz kommen. Die Nachmittage, bis die Kinder schlafen gehen, die gehören ihnen. Diese Zeit ist mir überaus wichtig sie mit ihnen zu teilen.

Einen großen Vorteil, den ich habe ist, dass meine Schwiegereltern, also Oma und Opa der Kinder viel mithelfen. Das heißt, dass die Kinder an mindestens einem Tag pro Woche bei ihnen sind.

Diesen Tag, sobald ich von der Arbeit nach Hause komme, nütze ich meist zum Putzen. Denn das ist auch so eine Sache. Ich putze unser Haus komplett selber. Ich habe schon oft überlegt mir eine Haushaltshilfe für einen Tag pro Woche zu suchen. ABER: ich putze halt nun mal gerne. Und sehr genau. Putzen ist die Aufgabe pro Woche, wo ich all meine Gedanken sortieren kann. An diesem Tag wird auch meist die ganze Dreckwäsche gewaschen und alles gebügelt. Mittlerweile habe ich ziemlich gute Putztechniken entwickelt, wie das ganze an einem Nachmittag in 5-6 Stunden machbar ist.

Und neben all dem bin ich ein aktiver Teil unsrer Gemeinde. Ich bin Chorsängerin und Pianistin. Das heißt, dass ich an einem Abend pro Woche zu Chorprobe fahre und Sonntags in der Gemeinde im Kirchenchor mitsinge. Das ist ein ganz wichtiger Teil meines Lebens.

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Warum das Bloggen nicht Hauptberuflich machen?

Auch eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden: Kann man vom Bloggen leben? Ja – definitiv. Bloggen ist ein neues Berufsbild, das sich in den letzten Jahren entwickelt hat, von dem man definitiv hauptberuflich leben kann.

Warum ich es nicht mache?

Weil ich immer schon davon geträumt habe Steuerberaterin zu werden. So wie andere Arzt, Anwalt, Notar oder Richter werden wollen, wollte ich schon immer Steuerberaterin werden. Da der Traum nun immer näher gerückt ist, würde ich dies nicht aufgeben wollen. Ja ich weiß – wie kann das ein Traum sein? 😛 Ich wurde auch immer gefragt, wie man nur BWL studieren kann? Und ob das nicht irrsinnig fad wäre? Und nein, mir hat BWL schon in der Schule irrsinnig viel Spaß gemacht und ich hatte einfach immer ein sehr gutes Verständnis für die Wirtschaft.

Darüber hinaus glaube ich für mich, dass ich das Bloggen nicht mehr so leidenschaftlich machen könnte, wenn ich davon finanziell abhängig wäre. Und hier spreche ich nun für mich, denn ich folge vielen Bloggerinnen und lese viele Blogs, die hauptberuflich betrieben werden, die ich absolut liebe. Aber ich denke, dass ich einfach nicht mehr so frei schreiben könnte, wenn ich immer den Gewinngedanken dahinter sehen würde. Und den Existengedanken.

Wie ich alles unter einen Hut bringe

Ganz ehrlich: Augen zu und durch.

Wenn ich mir ständig darüber Sorgen machen würde, dann würde ich es auch nicht schaffen.

Mein Geheimnis ist mein Zeitmanagement. Ich schreibe mir immer alles, was ich erledigen will runter und versuche alles in einem Monatskalendar aufzuschreiben. Hier trage ich meine geplante Arbeitszeit, die geplanten Fotoshootings, Blogbeiträge und Familienzeit ein und versuche mich so gut es geht an diesen Plan zu halten.

Wichtig dabei ist für mich auch immer Pufferzeit einzuplanen, damit ich nicht komplett durchdrehe.

Und zum Schluss muss ich eines zugeben: Es gibt schon eine Sache, die unter diesem Zeitdruck komplett zu kurz kommt. Und zwar das Kochen. Das ist eine Sache, für die ich eben keine Zeit mehr finde. Das Einkaufen, planen, kochen und Küche sauber machen, das würde zu viel Zeit verschlingen. Deswegen koche ich halt eben nur, wenn ich absolut Zeit dafür habe, wenn es mir Spaß macht oder wenn ich mit Plan koche. Also zum Beispiel mit Hello Fresh. (*werbung unbezahlt) Dafür kocht aber eben mein Mann, wenn er Zeit dafür findet; oder er grillt uns etwas leckeres oder wir gehen auswärts essen. Der Vorteil dabei ist, dass es viel Zeitsparender ist und man dabei aber noch mehr Zeit mit den Kindern verbringen kann.

Was ich Mamas berufstechnisch raten kann?

Go for it. Mache das, was dich glücklich macht. Was für dich und deine Familie funktioniert. Plane gut und scheue keine Arbeit.

XoXo,

deine Trendmum


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