#happybirthdaygroßer – 10 Dinge, die ich in 5 Jahren als Mutter gelernt habe

Als Mama lernt man einiges dazu. Nicht nur, dass man jedes Jahr hoffentlich selbst etwas Erwachsener wird, aber wir lernen nicht nur vom Leben sondern auch viel von unseren Kindern.

Seit unglaublichen 5 Jahren bin ich bereits Mutter. Kaum zu glauben. In dieser Zeit habe ich mich nicht nur durch das Mamasein sehr verändert, sondern auch die Dinge, die ich in den letzten 5 Jahren erlebt habe, haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Und dafür bin ich unendlich dankbar.

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Heute möchte ich mit euch 10 Dinge teilen, die ich in den letzten 5 Jahren als Mama gelernt habe:
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  1. Der menschliche Körper schafft mehr, als wir uns vorstellen können
    Im ersten Lebensjahr eines Kindes kommt man kaum zum Schlafen. Man wird mehrere Male pro Nacht geweckt und kommt auch tagsüber kaum dazu etwas anderes zu machen, als das Neugeborene zu betreuen. Vor allem für Neumamis ist dies oft eine große Herausforderung.Später kommt dann dazu, dass man ständig an die Grenzen seiner körperlichen Grenzen geht. Man trägt sein Kind in den Schlaf, viele Mamas haben oft überhaupt keine Möglichkeit einer Auszeit in welcher Form auch immer und sobald man ins Berufsleben zurückkehrt ist man zwischen Arbeit, Haushalt und genug Zeit für die Kids hin und her gerissen.Und ich habe dabei gelernt: Es ist alles machbar. Man kann es durchstehen. Der Körper schafft es. Ja, es gibt harte Tage, es gibt Tage an denen will man sich einfach nur verkriechen, aber diese Tage gehören dazu. Und es kommen bessere Tage. Alles geht vorbei. Die schlaflosen Nächste gehen vorbei. Das ständige weinen hört irgendwann auf. Und plötzlich stehen zwei kleine Menschlein vor einem, auf die man unendlich stolz ist.
  2. Erziehung ist nicht das, was man als Kinderlose glaubt, das es ist
    Wenn man keine Kinder hat, glaubt man oft man hat einen genauen Plan, wie man Kinder erziehen will. Man glaubt alles durchschaut zu haben. Man denkt, man kann es auf jeden Fall besser machen, als die anderen Mütter, die man immer sieht, von deren Erziehungsmethoden man eigentlich nichts hält.So war ich auch. Ich dachte ich hätte voll den Plan. Doch mit dem Mama sein, kommt eben auch die Einsicht. Erziehung ist nun mal nicht ein den Kindern erzählen, was sie zu tun haben. Erziehung ist ein Leben, das man den Kindern vorleben kann. Den Kindern ein Vorbild zu sein. Erziehung hat viel mit reden, erklären, die Welt aufzeigen und mit Verständnis zu tun. Unsere Kinder sind oft ein Spiegelbild unserer selbst. An ihnen merkt man oft, an welchen Dingen wir noch an uns arbeiten müssen. Erziehung hat viel mit Liebe und mit Freiheit zu tun. Das ist zumindest das, was wir für unsere Familie gelernt haben.
  3. Wir können auch ziemlich viel von unseren Kindern lernen
    Wir denken unsere Aufgabe besteht allein darin unseren Kindern möglichst viel beizubringen. Wir übersehen dabei aber, dass wir auch sehr viel von unseren Kindern lernen können. Man muss es aber erstmal zulassen und darüber hinaus muss man diese Momente erkennen.
  4. Kinder brauchen weniger Spielzeug, als wir denken
    Denn seien wir mal ehrlich: Am liebsten spielen sie mit Töpfen, Schlüsseln, Dingen in der untersten Schublade und ihrem Essen.
  5. Man kann es anderen Müttern nie recht machen
    Ich habe gelernt, dass Mütter sich gegenseitig immer beurteilen. Sie beurteilen den Erziehungsstil, das Essen, das die Kinder von ihren Müttern bekommen, den Kleidungsstil der anderen Kinder… sie beurteilen, ob eine Mama stillt, wie lange sie stillt oder dass sie gar nicht stillt.Egal was du machst, du wirst immer Mamas finden, die genau das Gegenteil von dem machen würden, wie du es machst. Versuche gar nicht erst es ihnen Recht zu machen.Hör auf dein Herz und gehe den Weg, der für dich und deine Familie der Richtige ist.

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  6. Lass das Kind nie im Auto schlafen, selbst wenn es nur 5 Minuten sind
    Wer kennt es nicht. Der Motor startet, das Auto fährt langsam los und schon werden die Augen der Kinder unheimlich schwer. Oft um 17:00. Genau dann, wenn die Kinder nicht schlafen sollen, damit sie pünktlich ins Bett gehen können. Denn Kinder haben diese Gabe des Powernappings. Oft ersetzt ein 5-Minuten Schlaf im Auto einen 2 Stunden Schlaf am Nachmittag. Dieser kann dazu führen, dass das Kind bis 23:00 Uhr hellwach ist und plötzlich liebend gern mit Spielsachen spielt, von denen man nicht mal mehr gewusst hat, dass sie noch da sind.

  7. Plötzlich kauft man lieber Dinge für die Kinder, als für einen selbst
    Bevor ich Mama wurde, dachte ich ein paar Jeans vom Diskonter aus dem Sale und ein paar Shirts, die man von jemanden vererbt bekommen hat, reichen vollkommen aus. Auch Spielzeug sollten sie nicht zu viel haben. Denn man will ja nicht so viel Geld für sowas ausgeben. Doch nachdem man Mama wird macht sich ein Phänomen bemerkbar, dass man vorher nicht kannte. Plötzlich wird das shoppen für sich selbst eher zur Nebensache und man kauft viel lieber Dinge für die Kinder. Auch Spielzeug kauft man plötzlich liebend gern, denn es ist ja total lieb und die Kinder lernen sicher auch was dabei. 😛

  8. Es ist wichtig sich als Frau nicht selbst zu verlieren
    Seinen Kindern alles bieten zu wollen, immer für sie dazusein und jede Minute mit ihnen zu verbringen um ja nichts zu verpassen und sie bestmöglich zu fördern – das will jede Mama für ihr Kind. Viele verlieren sich komplett in der Mutterrolle und geben sich als Frau komplett auf. Herrichten, das macht man nur mehr zu bestimmten Anlässen und die Jogginghose ist der beste Freund geworden. Die Nägel muss man sich auch fast nicht mehr machen, da man ja eh nur für den Kindergartenweg nach draussen geht.

    Es ist so wichtig, sich als Frau nicht zu verlieren. Sich selbst nicht zu vernachlässigen. Es ist auch für die Kinder wichtig nicht jede Minute mit der Mama zu verbringen. Mach dir Zeit für dich. Vergiss nicht die Sachen zu machen, die dich glücklich machen.
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  9. Nimm Hilfe an, wenn sie dir angeboten wird
    Auch dies ist ein Punkt, den ich zu oft erlebt haben. Man möchte beweisen, dass man es alleine schafft, dass man auch ohne fremde Hilfe alles auf die Reihe bekommt. Viele manövrieren sich damit direkt in ein Mama Burnout. Eine Sache, die man nicht verharmlosen darf.

    Wenn du die Möglichkeit hast Hilfe zu bekommen, nimm sie an. Sei es in Form von Babysitting, Hilfe im Haushalt, Hilfe beim Kochen oder was auch immer. Sei nicht zu stolz. Nütze die Zeit für dich, für die Dinge die dich wiederum glücklich machen.
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  10. Auch mit Kind kann man noch alles, was man vorher gemacht hat, erleben
    Viele Frauen haben ja total Angst davor, wie sich ihr Leben mit Kind verändern wird. Ich habe von Anfang an gesagt, dass mein Leben mit Kind nicht vorbei ist. Nein, auch mit Kindern kann man sich noch mit seinen Freunden treffen, in Cafes gehen, Abends im Restaurant mit dem Partner essen gehen und auch Reisen kann man Kindern. Stimmt, es ist nicht immer einfach, aber es ist machbar. Und man hat auch riesen Spaß dabei.
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Happy Birthday mein Großer. Du bist nun 5 Jahre alt. Du hast mich zur Mama gemacht und durch dich lerne ich jeden Tag viel dazu. Dein Bruder und Du macht mich zu dem Menschen, der ich heute bin. Ich liebe dich über alles, mein Großer.

 


 

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