#trotzphase – was tun, wenn mein Kind gegen alles ist, was ich sage? Und warum ich es nicht unterbinden sollte.

Die Trotzphase. Sie erreicht jedes Kind. Früher oder später. Unsere Kinder sind plötzlich, gegen alles was wir sagen, sie stellen alles in Frage und testen ihre Grenzen aus.

Mein 5-jähriger sagt seit Neuestem gerne solche Dinge wie: “Nein Mama, so funktioniert das nicht auf dieser Welt. So macht man das nicht!” – und ich liebe es. Einfach weil er im Stande ist mir seine Meinung mitzuteilen. Und dass er eine eigene Meinung hat.

Er sagt nun gerne solche Sachen, wie: “Nein, Mama, ich habe jetzt keinen Hunger. Ich möchte jetzt nicht essen. Du kannst mich nicht dazu zwingen.” Und ja – genau so ist es. Ich mag es, dass er mir Konter gibt. Ich unterstütze es und ich finde einfach toll, dass er stark genug ist mir diese Dinge sagt.

Warum? Weil ich glaube, dass das die einzige Möglichkeit für ein Kind ist sich zu entwickeln. Es ist die einzige Möglichkeit einem Kind die Möglichkeit zu geben eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Diese Autonomiephase ist entscheidender Weg für unsere Kinder.

 

 

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Kindern Grenzen aufzeigen

 

Was möchte ich mit dieser Einleitung sagen? Sollte ich alles akzeptieren, was mein Kind durchsetzen will? Sollte ich immer nachgeben, damit mein Kind sich entwickeln kann, wie es will?

Und von mir persönlich – ohne eine Ausbildung hinsichtlich zu haben – kommt ein klares NEIN. Kinder brauchen Grenzen. Und diese sollten wir ihnen aufzeigen.

Genauso wie ich meinen Kindern Grenzen setze und ein Punkt erreicht wird, wo ich sage “so bis hierher, und nicht weiter”, genau solche Grenzen haben wir Erwachsenen auch.

Wenn ich meinen Kind erlaube sich frei zu entwickeln und seine Meinung frei zu äußern und zu sagen, was ihm gefällt und was nicht, dann muss auch ich als Erwachsener ihm zeigen, dass mir gewisse Dinge nicht gefallen.

Geht mein Kind also zu weit und macht Dinge, die mir gegen den Strich gehen, so muss ich auf Fähig sein es meinem Kind zu erklären, dass es gerade Grenzen überschreitet, das es nicht sollte. Und das sollte es auch verstehen.

Wenn also mein Kind einen Umgangton wählt, das mich verletzt, so muss ich es ihm auch kommunizieren. Auf einer Ebene, dass das Kind es auch versteht.

Unsere Kinder müssen mit ihren Grenzen und ihren Freiheiten auch umgehen können

 

Oftmals müssen unsere Kinder lernen mit ihren Freiheiten, aber auch mit ihren Grenzen, umgehen zu können.

In vielen Fällen möchte unsere Kinder uns testen. Sie sagen Dinge und versuchen herauszufinden, wie das soziale Miteindander funktioniert. Sie versuchen herauszufinden, wie weit sie gehen können, ohne Mama oder Papa zu verletzen oder zu verärgern.

Mit diesen Dingen umzugehen, das erfordert Zeit, Verständnis, Geduld und Arbeit. Wir Eltern sollten unsere Kinder in dieser Zeit begleiten und ihnen zur Seite stehen.

Wichtig ist es diese Dinge nicht persönlich zu nehmen. Eine Mama sollte sich nie verletzt fühlen, wenn das Kind seine Grenzen austestet. Wenn das Kind mal Dinge sagt, die einem nicht zusagen. Nie darf man die Entwicklung aus den Augen verlieren, und sich im Moment verlieren.

Und wenn es zu weit geht, ja dann muss man auch NEIN sagen. Und dann soll man auch NEIN sagen. Denn wir sind immer noch die Eltern und dürfen nie vergessen, dass wir Vorbilder sind und unseren Kindern den Weg zeigen sollen.

 

Und warum ist die Trotzphase nun wichtig?

 

Ich glaube fest daran, dass unsere Kinder nur so lernen selbstständig zu sein. Nur so lernen sie auszudrücken, dass sie gegen etwas sind, das im Kindergarten oder in der Schule gerade passiert.

Nur so können unsere Kinder sich weiterentwickeln, erwachsen werden, lernen und  ihren Willen durchsetzen.

 

Wie seht ihr dieses Thema? Was ist euer Input hierzu?

XoXo,

eure Trendmum

 

 


 

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