#sicherheitgehtvor – 5 Kindersitzregel, die alle Eltern beachten sollten

Immer wieder erlebe ich es. Die Sicherheit des Kindes wird komplett verdrängt und es wird auf die einfachere Variante zurückgegriffen. Nämlich das Baby oder das Kind nicht schreien zu lassen. Es soll möglichst leise im Auto sitzen und kaum einer bedenkt, was dabei alles passieren kann. Und wenn doch, dann wird es als eine Kleinigkeit abgetan.

Viel zu lockere Gurte, Babies die im Arm gehalten werden, Babies in fetten Winterjacken, zu kleine Kindersitze, gebrauchte Kindersitze, die nicht auf Unfallfreiheit geprüft wurden… all das sind Dinge, die man nie im Auto sehen sollte.

 

 

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Denn mal ehrlich: man kann noch so ein guter Autofahrer sein; man kann noch so vorsichtig unterwegs sein; an einem Autounfall muss man nicht immer selbst Schuld sein. Es kann dir genausogut hinten oder seitlich Einer auffahren und dann gilt: alle Insassen sollte so sicher wie möglich sitzen.

Und daher möchte ich heute 5 Autositzregeln mit euch teilen, die alle Eltern beachten sollten:

  1. Der richtige Autositz
    Der richtige Autositz sollte nicht zu klein und nicht zu Groß sein. Eine Babyschale sollte zumindest bis zum 9. oder 10. Monat verwendet werden und danach wäre ein Reboarder, der gegen die Fahrtrichtung gedreht ist ideal. Denn Statistiken beweisen, dass Kinder bis zum 4. Lebensjahr am Sichersten mitfahren, wenn sie gegen die Fahrtrichtung sitzen.
    Auch sollte der Kopf des Kindes nie über die Kopfstütze hinausragen. Denn dann ist der Sitz zu klein.Auch noch wichtig ist, dass der Kindersitz unfallfrei sein sollte. Am sonsten kann nicht die maximale Sicherheit gewährleistet werden. Vor Allem kritisch ist dieser Punkt bei gebrauchten Kindersitzen, die man nicht im Erstbesitz kauft. Hier sollte man sehr vorsichtig sein wirklich einen Unfallfreien Kindersitz zu erwerben.

  2. Die Gurte sollten gut angespannt sein
    Immer wieder sehe ich, dass die Kinder zwar in ihren tollen und schönen Reboardern sitzen, die Gurte jedoch so gut wie gar nicht angespannt sind. Sie hängen über das Kind. Ganz ehrlich? Dann kann an den Kindersitz auch gleich weglassen, denn beim ersten Auffahrunfall ist das Kind aus dem Sitz rausgeflogen. Bitte liebe Eltern: Schnallt eure Kinder ordentlich an.

  3. Kinder sollten ohne Jacke im Auto sitzen – auch im Winter
    Ein Punkt, der immer wieder kritisiert wird, wenn ich ihn anspreche. “Im Winter ist es doch kalt!” Ja – jedoch rutschen die Gurte der Kinder die Jacke herunter. Und wieder: es ist keine Sicherheit mehr gegeben. Daher achtet darauf: egal ob Baby oder Kleinkind. Sie sollte möglichst Jackenfrei im Kindersitz sitzen.

  4. Wenn der Kopf über die Babyschale ragt, ist der Sitz zu klein
    Wie bereits erwähnt: ein altersgerechter Kindersitz ist ein Must. Wenn der Kopf bei der Babyschale über die Kopfstütze ragt, muss ein größerer Kindersitz her. Bei Reboardern oder Folgensitzen darf der Kopf bis zur Ohrenkante überstehen.

  5. NIEMALS sollte ein Kind aus dem Sitz genommen werden
    Selbst wenn ihr 7 Stunden nach Italien fahrt, wenn das Baby schreit, wenn das Kind nicht mehr will: Niemals sollte das Kind aus dem Sitz genommen werden. Nicht zum beruhigen, nicht zum stillen. Sollte ein Kind sich wirklich nicht mehr beruhigen lassen, dann ist es besser ihr haltet kurz an und löst das Problem. Lieber ein weinendes als ein verletztes Kind.

 

Das sind einige Tipps, die ich euch mitgeben kann. Denkt immer daran: Sicherheit geht vor. Man weiß nie, wem man auf der Straße begegnet.

XoXo,

eure Trendmum


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One thought

  1. Hey, das mit demKopf gilt für die babyschale. Da ist sie spätestens zu klein,wenn nicht mehr 2 Finger über den Kopf passen. Aber Gurtführung an der Schulter beachten. Beim Reboarder darf der Kopf bis zu den Ohren drüber reichen. Da kommt es noch mehr auf die Gurte an. Oder auf die vorgeschriebene Maximalgröße bei i-size-Sitzen.

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