#letter – Ein Brief an den grimmigen, alten Herrn, der meinte ich soll meine Kinder an die Leine nehmen

An den alten Herrn, der mir heute Abend im Restaurant erklärt hat, dass ich meine Kinder an die Leine nehmen sollte oder ihnen eine in die “Goschn” hauen sollte. Der meinte, ich sollte meine Kinder besser erziehen oder sie nicht auf die Gesellschaft loslassen …

 

… ich muss zugeben, Sie haben bei mir einen Wunden Punkt getroffen. Egal ist es mir nicht, was Sie gesagt haben und was sie vor sich hin genuschelt haben und was für Aussagen Sie getätigt haben…

 

… nicht nur mich haben Sie getroffen, sondern das gesamte Personal und die Menschen, die dies mitbekommen haben.

 

… am aller Meisten will ich Ihnen sagen, wie unendlich Leid Sie mir tun. Ja – ich habe tiefstes Mitleid mit Ihnen. Mitleid, dass Sie so ein trauriges Leben führen, dass Ihnen das schönste Kinderlachen keine Freude mehr bereiten kann.

 

… Dass Sie fröhliche, nicht laute Kinder, die sich einfach friedlich miteinander unterhalten ansehen und ihnen dabei nicht das Herz aufgeht. Dass sie offensichtlich keine Freude im Leben verspüren können.

 

… Sie tun mir Leid, dass sie durch’s Leben gehen, ohne verstanden zu haben, worum es wirklich geht. Um Liebe, um Freude, um Nächstenliebe, um Licht, um Kinderlachen.

 

Die Welt braucht Kinder, die Kind sein dürfen. Sie sind richtig, so wie sie sind. Egal ob laut, fröhlich, wild, stark, lachend, aufgedreht, mürrisch oder weinerlich.

 

Das war’s. Over and Out.

One thought

  1. ich hoffe du hast ihm deine Meinung gegeigt, ich spreche IMMER alles direkt an, damit rechnen die meisten nicht, sofort klären, nicht über sich ergehen lassen und dann leiden, musste ich aber auch erst lernen, ist nicht so einfach, mach dich frei :o) Alles Liebe !

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