#learningbydoing – Kinder spielerisch fördern

Aus dem Archiv: 22.05.2015


 

Hallo Meine Lieben,

Babies bekommen ab einem gewissen Alter einen irrsinnigen Drang danach die Welt, die sie vor einigen Monaten erblickt haben zu verstehen. Sie saugen Informationen auf und versuchen diese zu verarbeiten. Dies ist eine Zeit, in der man Babies irrsinnig viel mit auf dem Weg ihrer Entwicklung mitgeben kann.

 

Kinder spielerisch fördern

 

Doch wie macht man das am besten? Wie kann man ein Baby in seiner Lernentwicklung unterstützen ohne es zu überfordern?

1. Viel spazieren gehen

In dem Alter von 9-12 Monaten fangen Babys an Zusammenhänge in der Welt zu verstehen. Sie verstehen, dass es Tiere gibt, und dass Hunde nicht gleich Kühe sind und Vögel nicht gleich Katzen. Dafür müssen sie aber immer wieder beobachten. Sie müssen sehen, wie sich diese Tiere bewegen, sie fangen an zu begreifen, dass verschiedene Dinge, verschieden Größen haben. Dies können Sie aber nur tun, wenn sie immer wieder mit diesen Sachen auseinandergesetzt werden.


2. “Wie macht der Hund? – Wuff, Wuff!”

Diese Fragen stelle ich Babylein immer wieder. Aber irgendwann mal dachte ich mir, das ganze hat keinen Zusammenhang. Er weiß zwar schon, der Hund macht “Wuff, Wuff!” – aber was ist ein Hund? Also habe ich mir ein Buch geholt, das diese Tiere abgebildet hat. Und ich gehe mit ihm die Seiten durch und erkläre ihm: “Das ist ein Hund – Der Hund macht Wuff, Wuff!”

Er ist immer total begeistert und ich merke richtig, dass es ihm Spass macht und er diese Sachen aufnimmt.

3. Gehen wir die Zahlen durch

Seit dem Babylein 3 Monate alt war, bin ich mit ihm die Zahlen durchgegangen – so sinnlos es für andere es auch erscheinen mag! Ich habe diese mit den Fingern gezählt. Auch hier denke ich aber, dass es am besten ist, diese auch vor sich zu haben. Wir haben uns also einen Zahlenteppich und eine Zahlentafel geholt.

Natürlich hat ein Kind nicht immer Lust zu spielen – jedoch wenn ich merke, dass er dafür offen nutze ich die Zeit aus und gehe mit ihm die Zahlen am Teppich durch und wenn wir zB zur Nummer 5 kommen, kitzle ich ihn am Bauch. Ich habe gemerkt, dass er schon aufpasst und sich immer freut, wenn wir dann zur 5 kommen!

 

 

4. Singen wir ein Lied

Ich finde es wichtig, mit Kindern auch zu singen. Dabei ist es nicht wichtig, ob man eine gute Stimme hat oder nicht, aber allein der Klang der Musik macht Babys oft schon glücklich.

Am liebsten singe ich ihm meine Lieblingskinderlieder vor und ab und zu singen wir auch das ABC durch, damit er dies auch schon von klein auf mitbekommt.

5. Die Kappe gehört auf die Babyflasche

“Die Kappe gehört auf die Flasche!” – Ein super Spiel, damit Babies verstehen, dass gewisse Dinge zusammengehören. Ausserdem fördert dies ihre motorischen Fähigkeiten.

Und dies kann man mit allen möglichen Sachen machen. Abends kann man Kindern zum Beispiel spielerisch erklären: “Das Spielzeug räumen wir nun auf, das gehört in die Kiste!”

Wichtig ist immer Kinder nicht zu überfordern oder etwas zu erzwingen. Solange Kinder Spaß am lernen haben, werden sie auch alles Vermittelte gerne aufnehmen.

Eure Trendmum

 


 

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