#corona – wie kann ich meinem Kind die aktuelle Lage erklären?

Ich kann mich noch an Gespräche von vor einigen Wochen erinnern, als ich selbst die Lage von Corona nicht ganz ernst genommen habe. Ein Virus, der die ganze Welt ausser Gefecht setzen kann, das war mir einfach zu weit hergeholt. Dass solch ein Szenario, das wir gerade erleben eintreten könnte, das hätte ich nie zu träumen gewagt.

Doch nun sind wir hier. Alle im Home Office, die Geschäfte sind geschlossen, die Wirtschaft kämpft um’s überleben, Existenzen sind bedroht.

Das Ausmaß dieser Krise ist mir nicht zuletzt durch meinen Beruf in der Steuerberatung allzu bewusst. Doch eines darf man nie vergessen: innere Unruhe und Angst übertragen sich auch auf unsere Kinder. Ich habe von Jugendlichen gehört, die in der Schulbetreuung mit den Tränen kämpfen, weil sie nicht wissen, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen und weil sie Angst haben. Angst vor einer Bedrohung, die es so noch nie gab.

Wir als Eltern sind nun dazu aufgerufen unseren Kinder ein Anker zu sein. Wir müssen ihnen vermitteln, dass es keinen Grund zur Angst gibt. Wir müssen ihnen zeigen, dass alles gut wird und versuchen die positiven Aspekte der Krise hervorzuheben und Abseits der Angstgefühle versuchen die Sache so objektiv wie möglich zu betrachten.

 

 

wie kann ich meinem Kind Corona erklären

 

 

 

Rede ganz viel mit deinen Kindern

Ich denke ganz wichtig ist es ehrlich mit den Kindern zu sein. Kinder vertragen und verstehen oft so viel mehr, als wir es uns vorstellen können. Wir sollten ihnen erklären, dass es sich hierbei um eine Krankheit handelt, die für Kinder gar nicht so gefährlich ist. Wir sollten ihnen aufzeigen, dass wir nur deshalb zu Hause bleiben, um unsere älteren Mitmenschen und eine bestimmte Risikogruppe, so wie Kinder, die bereits vorher krank waren, zu schützen. Wir machen dies nicht aus der Angst heraus selbst mit diesem Virus infiziert zu werden, sondern weil wir nicht wollen, dass alle Menschen gleichzeitig im Krankenhaus sind. Damit die Ärzte Zeit haben sich um jeden Erkrankten individuell zu kümmern. Denn wenn zu viele Menschen gleichzeitig im Krankenhaus sind, weil sie krank sind, dann kann es sein, dass der Arzt zu wenig Zeit hat, sich um die Kranken zu kümmern.

 

Zeige ihnen, wie sie auch einen Beitrag leisten können

Wichtig ist es auch den Kindern zu vermitteln, dass sie etwas gegen den Virus und die aktuelle Lage tun können. Wir sollten ihnen das Gemeinschaftsgefühl vermitteln, das gerade benötigt wird. Kinder können ihren Beitrag leisten, in dem sie mit ihren Eltern zu Hause bleiben oder in der Schule genug Abstand zu anderen Menschen halten.

Man könnte ihnen auch zeigen, wie sie durch’s regelmäßige Händewaschen sich selbst vor Viren schützen können. Ich habe mit meinen Kindern zum Beispiel ein Handwaschexperiment, das ihr auf Instagram sehen könnt, durchgeführt, wo sie erkennen können, an welchen Stellen sie nicht gut genug ihre Hände waschen.

 

Versucht ihnen Ruhe zu vermitteln

Durch euer eigenes Handeln schafft ihr es mit positiven Handlungen euren Kindern Sicherheit zu geben. Dabei verstehe ich sehr gut, dass viele Eltern mit finanziellen Sorgen oder psychischen Problem selbst zu kämpfen haben. Sich selbst klar zu machen, dass die Krise auch bald ein Ende hat, dass der Staat aktuell hinter den Menschen und Unternehmern im Land steht, dass die Krise auch viele postive Aspekte hat, ist dabei sehr wichtig.

 

Und zuletzt darf man nicht vergessen immer und immer wieder zu reden und zu kommunzieren. Durch Offenheit schafft ihr es, dass auch eure Kinder offen zu euch sind und euch ihre Ängste anvertrauen.

Für Kleinkinder ist es wichtig, dass sie die Lage als vorgezogene Sommerferien wahrnehmen und in zwei Jahren gerne auch die Zeit zurück blicken.

Vergesst nie, dass die Lage aktuell ihre Kindheit ist und niemals mit negativen Gefühlen und Angst in Zukunft in Verbindung gebracht werden sollte.

 

XoXo,

eure Trendmum

 


 

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